Forchheim
Fußball-Bayernliga

Adem Selmani in neuer Rolle beim Jahn

Vier Spiele, sieben Scorerpunkte: Für die SpVgg Jahn Forchheim ist Adem Selmani von großer Bedeutung. Am Samstag kommt es zum Duell mit dem Angstgegner.
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Adem Selmani (r.) und die SpVgg Jahn Forchheim empfangen am Samstag den TSV Großbardorf.  Foto: Zink/Archiv
Adem Selmani (r.) und die SpVgg Jahn Forchheim empfangen am Samstag den TSV Großbardorf. Foto: Zink/Archiv
Vier Spiele hat Adem Selmani in der laufenden Saison für die SpVgg Jahn Forchheim in der Bayernliga bestritten, drei Mal ging der Jahn als Sieger vom Feld. Damit hat der Offensivmann wieder einmal seine Wichtigkeit unterstrichen. Am Samstag um 15 Uhr reist nun der TSV Großbardorf an.

SpVgg Jahn Forchheim (8.) -TSV Großbardorf (5.)
Vier Tore und drei Vorlagen in nur vier Spielen, schon diese Zahlen zeigen, welchen Stellenwert der quirlige Offensivmann genießt, will sich selbst aber nicht überbewerten. "Ich kann zufrieden sein mit der Quote. Im Endeffekt will ich, dass wir gewinnen. Da denke ich leider noch nicht ganz wie ein Stürmer, mir ist da egal, wer die Tore schießt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie ohne mich gewinnen kann. Jeder ist zu ersetzen."
In Forchheim ist man inzwischen zufrieden mit dem Saisonstart, 15 Punkte holte der Jahn, belegt derzeit Rang 8 und hat noch ein Nachholspiel gegen Viktoria Aschaffenburg zu bestreiten. "Wir wissen, dass Spiele dabei waren, die man nicht hätte verlieren müssen. Im Großen und Ganzen stehen wir ordentlich da", bleibt der Stürmer realistisch. Außerdem ist Forchheim derzeit der beste Aufsteiger.


Neue Rolle im Sturmzentrum

Seit dem langfristigen Ausfall von David Mai gibt Selmani den Stoßstürmer im Spiel von Trainer Christian Springer, der meist mit Andi Mönius einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler mit in die Spitze stellt. "Die Rolle ist ein wenig ungewohnt, auch weil ich immer wieder versuche, Bälle weiter hinten zu holen beziehungsweise mich fallen zu lassen. Aber ich denke, dass ich mich immer besser in die Rolle als Neuner hineinfinde", berichtet Selmani, der die Position auch schon in der Jugend spielte.

Auffallend ist allerdings, dass der Jahn wie schon in den Jahren zuvor gerne das ein oder andere Gegentor zu viel kassiert. Mit 21 Gegentreffern zählt die Mannschaft nicht gerade zu den defensivstarken Teams. "Man sollte aber nicht vergessen, dass wir in der Bayernliga auf Gegner treffen, die alle sehr viel Qualität haben und man einfach mal Tore kassiert, die top rausgespielt sind oder gute Einzelleistungen waren."

Eine Mannschaft mit großer Qualität ist auch Großbardorf. Die Gallier sind die Minimalisten der Liga. Mit einem Torverhältnis von 14:11 konnten die Unterfranken bei einem mehr ausgetragenen Spiel zwei Zähler mehr sammeln als der Jahn, das bedeutet derzeit Rang 5. "Natürlich sehe ich Chancen, besonders zu Hause. In dieser Liga schlägt jeder jeden." Allerdings zählen die Gallier nicht zu den Lieblingsgegnern des Jahn. Erst zwei Mal konnte Forchheim gegen Großbardorf gewinnen - und das ist schon eine Weile her.
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