Forchheim
Stadttriathlon

Treten, Traben, Trubel, Triathlon

Am Sonntag zeigt sich, ob sich die wochenlange Vorbereitung der Teilnehmer gelohnt hat. Auch für die Organisatoren schlagen dann die Stunden der Wahrheit.
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Sieben Personen vom Schwimmsportverein Forchheim organisieren den Stadttriathlon, der am morgigen Sonntag zum sechsten Mal in seiner jetzigen Form stattfindet. Im Vorfeld (Anmeldung, Flyer drucken) und am Wettkampftag greift das Orga-Team aber auf etliche Helfer aus dem Verein zurück. Vom Zählen der Bahnen im Schwimmbecken über Straßen sperren bis zur Bewachung der Wechselzone im Königsbad haben die Freiwilligen einiges zu tun. "Allein mit hunderten Rädern steht in der Wechselzone ein immenser Materialwert", erklärt SSVlerin Lena Drummer.


Wechselzonen im Königsbad

Eine Schwierigkeit blieb der Regionalliga-Triathletin und ihren Kollegen heuer allerdings erspart. "Letztes Jahr mussten wir die Radstrecke wegen der Baustelle auf der Willy-Brandt-Allee kurzfristig umplanen. Da die Baustelle immer noch besteht und die Strecke bei den Teilnehmern gut angekommen ist, haben wir es dabei belassen", sagt die 29-Jährige. Zudem freut sich Drummer, dass beide Wechselzonen inzwischen im Königsbad sind: "Vorher mussten die Radfahrer auf der Sportinsel auf die Laufstrecke wechseln. Das war für uns und die Teilnehmer wesentlich mehr Aufwand."
Nicht nur die Wechselzonen befinden sich auf dem Gelände in der Käsröthe, auch das sogenannte "Finisher-Buffet" und die Siegerehrung finden nach dem Wettkampf dort statt. Neben der Stärkung - teilweise bestellt, teilweise von Vereinsmitgliedern "gezaubert" - erhalten die Starter Geschenke. "Dieses Jahr gibt es wieder T-Shirts", berichtet Drummer.


Unterlagen vorab

Bevor die rund 300 Triathleten loslegen dürfen, bekommen sie am Samstag oder am Sonntagmorgen ihre Startunterlagen, in denen sie unter anderem Informationen zum Ablauf, ihren Rundenmess-Chip und ihre Startnummer finden. Das letzte Briefing findet am Morgen vor dem Wettkampf statt. Auch der Kontakt zu den Sponsoren gehört zu den Tätigkeiten der Organisatoren. Mit einem offiziellen Wettkampfrichter besprechen die SSVler die Strecke. Dieser legt anschließend die Einsatzleitung und die Zahl der beim Triathlon benötigten Wettkampfrichter fest. "Es gibt ein Einsatzleiterzelt beim Autohaus Hartner mit Polizei und Feuerwehr sowie unseren Verantwortlichen", erklärt die 29-Jährige.
Der Hauptort des Geschehens ist ein am letzten Pfingstferientag in der Regel gut besuchter Ort. "Wir müssen vorher mit dem Bäderchef und der Stadt klären, wie lange wir das Schwimmerbecken für uns haben", sagt Drummer, die innerhalb des siebenköpfigen Teams für die Kasse und die Finanzen zuständig ist. Für Nicht-Triathleten ist es von 9.30 bis 12 Uhr gesperrt.
Erst wenn der letzte Stadttriathlet samt Schwimmbrille, Rad und Laufschuhen auf dem Heimweg ist, können die SSVler aufatmen, wenngleich sie noch mit Abbau und sonstigen Arbeiten beschäftigt sein werden.
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