Forchheim
Leichtathletik

LG-Quartett lässt Gegnern keine Chance

Die 4x100-Meter-Staffel der LG Forchheim hat bei der Bezirksmeisterschaft in Bamberg souverän gewonnen. Jana Memmel glänzte mit Silber im Vierkampf.
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Dominik Eckner übergibt den Staffelstab an Moritz Hecht. Mit MArio Gößwein und Jano Schubert fuhren die Leichtathleten der LG Forchheim einen souveränen Sieg über 4x100 Meter ein.  Fotos: privat
Dominik Eckner übergibt den Staffelstab an Moritz Hecht. Mit MArio Gößwein und Jano Schubert fuhren die Leichtathleten der LG Forchheim einen souveränen Sieg über 4x100 Meter ein. Fotos: privat
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Die Erwachsenen und Jugendlichen der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Forchheim nutzten die Bezirksmeisterschaften in Bamberg als Leistungstest für die bayerischen Titelkämpfe Mitte Juli und räumten bei der Gelegenheit 14 Goldmedaillen ab. Das wechselhafte Wetter mit böigem Wind und Regenschauern ließ zwar nur wenig Spielraum für Bestmarken, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Bedauerlich war lediglich, dass die kleine Zahl von 124 Teilnehmern in Oberfranken Standard zu werden scheint.

Jeweils drei Titel gingen auf das Konto von Janina Buck (U20) und Moritz Hecht (Männer), die in diesem Jahr die Zugmaschinen der LG sind. Buck siegte souverän über 100 Meter (12,90 Sekunden), 200 m (26,37) und im Weitsprung (5,18 m). Derweil glänzte Hecht erneut im 100-m-Sprint (10,96) und über die doppelte Distanz (22,25) sowie über die 400 m (50,42).

Hannah Stöhr (U18) gelang eine der wenigen Bestleistungen des Tages. Über 100 m Hürden siegte sie in 16,26 s, auch über 200 m (28,30) ließ sie sich den Sieg nicht nehmen. Auf der halben Sprintdistanz rundete sie ihr gutes Abschneiden mit 13,74 s und Rang 3 ab. Hier siegte überraschend ihre erst 15-jährige Vereinskollegin Alexandra Pöhlmann, die der älteren Konkurrenz in 13,59 s keine Chance ließ.

Dominik Eckner (U20) kam gleichfalls zweimal zum Zuge und siegte im Weitsprung mit 6,69 m und über 100 m (11,47). Teamgefährte Mario Gößwein wurde knapp hinter ihm Vizemeister (11,88). Jano Schubert (Männer) versilberte sich mit 6,17 m im Weitsprung den Wettkampftag. Zuvor hatte er als Favorit im Hochsprung drei Fehlversuche in der Anfangshöhe und schied frühzeitig aus. Dafür sprang sein Teamgefährte Max Fenn in die Bresche und wurde mit 1,81 m Zweiter.

Marcel Springwald schaffte über 400 m die Quali für die "Bayerischen" nicht ganz. Er wurde mit 54,52 s zwar Zweiter, verpasste aber die Norm um zwölf Hundertstel hauchdünn, was auch dem sehr böigen Wind geschuldet war, der alle "Viertelmeiler" in Bedrängnis brachte. So auch bei den Frauen. Hier ließ sich Lina Ende den Sieg in der Oberfrankenwertung trotzdem nicht nehmen (62,26 s) und überraschte zudem im Weitsprung mit Bronze (4,95 m). Veronika Prell steuerte mit 10,38 m im Dreisprung einen Vizemeistertitel bei.

Die 4x100-m-Staffel Eckner, Hecht, Gößwein und Schubert erwies sich erneut als gut geölter Motor und siegte in der Zeit von 43,56 s nahezu konkurrenzlos und schiebt sich mit dieser neuen Bestzeit auf den fünften Platz der bayerischen Bestenliste. Zudem hat das Quartett gute Chancen aufs Podest bei den "Bayerischen". Mit Bestleistung kam auch Clemens Gundermann (U18) heim. Er lief erstmals in diesem Jahr die 800 m und wurde in 2:09,90 Minuten Zweite, nachdem er in einem spannenden Finish auf den letzten Metern um wenige Hundertstel geschlagen worden war. Er verbesserte seine Bestleistung um mehr als fünf Sekunden.

Überraschend gut waren auch die beiden Jüngsten, Richard Kariun und Luis Lippert (15), die im Weitsprung der U18 mitmischten. Kariun wurde mit 5,18 m sogar Dritter, Lippert rundete den Tag mit dem fünften Platz ab (4,83 m).


Ofr. Meisterschaften in Wunsiedel

Die gute Schülerarbeit trägt Früchte. Bei den Vierkampf-Meisterschaften in Wunsiedel präsentierte sich der LG-Nachwuchs der oberfränkischen Konkurrenz, die ihre Meister im Fichtelgebirgsstadion kürte. Sechs Schüler der Altersklassen U14 überzeugten mit mehreren persönlichen Bestmarken und guten Platzierungen.

Für alle Starter war es der erste Vierkampf. Bis auf einen Forchheimer hatte zudem keiner zuvor einen Hochsprung absolviert. Drei Mal Silber war die Ausbeute der Youngsters, die mit ihren Medaillen um die Wette strahlten. Bei den Jungs waren es die Geschwister Hoffmann, die zwei Vizetitel mit nach Hause brachten: Max (13) überzeugte mit drei Bestleistungen und erzielte dank 10,29 s über 75 m, 4,53 m im Weitsprung, 1,42 m im Hochsprung und 38 m im Ballwurf 1705 Punkte - 50 Zähler hinter dem Goldrang.

Henrik (11) startete bei den Zwölfjährigen und verpasste den Sieg sogar nur um 13 Punkte (1541). Er kam auf die persönlichen Bestwerte 10,86 s (75 m), 4,50 m (Weitsprung), 1,30 m (Hochsprung) und 29,50 m (Ball). Timo Bitter landete bei den 13-Jährigen auf dem fünften Platz (1259).

Bei den Mädchen sicherte völlig überraschend Jana Memmel (12) den Vizetitel. Mit drei Bestleistungen erreichte sie 1526 Punkte (75 m/11,97 s; Weit/3,44 m; Hoch/1,36 m; Ball/31 m). Auf Rang 4 kam Klara Flake mit 1343 Zählern vor ihrer Vereinskollegin Yella Giannoulopoulos (1140). mme
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