Forchheim
Hallenfußball

Kirchehrenbach fühlt sich beim Rivalen wohl

Zum dritten Mal in Folge hat der TSV den Franken-Bräu-Cup gewonnen. Bei der achten Auflage war Weilersbach Gastgeber und unterlegener Finalgegner.
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Dritter Turniersieg in Serie: Kirchehrenbach um Trainer Christian Martin (re.) und Dreifach-Final-Torschütze Niklas Stelzner (links daneben) darf den Wanderpokal des Franken-Bräu-Cups behalten.  Fotos: Daniel Ruppert
Dritter Turniersieg in Serie: Kirchehrenbach um Trainer Christian Martin (re.) und Dreifach-Final-Torschütze Niklas Stelzner (links daneben) darf den Wanderpokal des Franken-Bräu-Cups behalten. Fotos: Daniel Ruppert
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Der TSV Kirchehrenbach hat es wieder getan. Das Team von Trainer Christian Martin hat ausgerechnet das Hallenturnier des Erzrivalen SV Weilersbach zum dritten Mal in Folge gewonnen und darf den Wanderpokal behalten. Im Finale des achten Franken-Bräu-Cups in der Ehrenbürg-Halle bezwang der Dritte der Kreisliga 2 ER/PEG die Gastgeber mit 4:0. Niklas Stelzner schoss die Gloria mit drei Treffern in den zwei Mal zehn Minuten vor vollen Zuschauerrängen fast im Alleingang ab. "Ich hatte mich vorher ausgeruht", sagte der Matchwinner schmunzelnd.

In der Auftaktbegegnung hievte sich der TSV beim 3:1 gegen Langensendelbach früh in die Favoritenrolle. Mit Siegen gegen den FC Burk (4:1) und den FC Schlaifhausen (5:1) war der Halbfinaleinzug bereits sicher, so dass dem ersten Aufeinandertreffen mit Weilersbach in der Gruppe noch etwas die Brisanz fehlte (1:1). Schlaifhausen brachte seine starke Form aus der Kreisklasse 2 in seinem ersten Spiel gegen den klassenhöheren FC Burk aufs Parkett (2:1). Gegen die Hausherren (1:6), den späteren Sieger (1:5) und Langensendelbach (0:3) hatte der Vorjahresaufsteiger aber das Nachsehen.


Buckenhofen von Anfang an da

Auch der SV Buckenhofen (Kreisliga 1) machte zu Beginn gegen den ohne Ex-Bucki-Trainer Florian Poesdorf angetretenen SV Poxdorf (Kreisklasse 2, 3:1) klar, dass mit ihm zu rechnen ist. Dank weiterer klarer Erfolge über Reuth und Gößweinstein sowie einem knappen 2:1 gegen den ATSV Forchheim war die Vorschlussrunde gebucht. Die Gloria stieg wie Kirchehrenbach mit einem Duell gegen "L.A." ins Turnier ein, lag schnell 0:1 hinten, wendete einen Fehlstart vor allem dank des starken Spielertrainers Simon Dimter aber noch ab (3:2). Gegen Schlaifhausen und Burk behielt der SVW knapp die Oberhand.

Der FCB trat mit drei Torhütern an. Vor Keeper Stefan Mühlfriedel agierten Sebastian Raasch und Frank Welz als Feldspieler. Nach einer Roten Karte gegen die Nummer 1 (gegen Weilersbach) und zwei Minuten gegen Ersatzschlussmann Welz (im Spiel um Platz 5 gegen Gößweinstein) erwies sich die Zusammenstellung des Kaders unfreiwillig als hilfreich. Im Platzierungsspiel, in dem Burk nur noch einen Ersatzspieler hatte, blieb Welz nach einem 5:5 in der regulären Spielzeit im Neunmeterschießen sogar ohne Gegentreffer.


ATSV schlägt sich wacker

Vor zwölf Monaten gewann der ATSV den Gloria-Cup der tieferklassigen Mannschaften. Dank seines Durchmarschs von der B- in die Kreisklasse durfte das Team um Spielertrainer Tekin Atar diesmal beim Franken-Bräu-Cup ran und schlug sich ordentlich. Im Spiel um Platz 7 unterlag der Neuling Schlaifhausen mit 1:5. Im torreichen ersten Platzierungsspiel überließ Reuth die Rote Laterne mit 6:5 Langensendelbach.

Im ersten Halbfinale setzte Weilersbach seine Taktik, nicht höher zu springen als nötig, fort. In Unterzahl rettete die Gloria ein 2:1 gegen Poxdorf über die Zeit. Danach trafen die stärksten Teams der Gruppenphase, Buckenhofen und Kirchehrenbach aufeinander. In disziplinierten 15 Minuten erwies sich die Germania als nervenstärker, Philipp Eismann traf beim 2:0 doppelt. Der SVB durfte sich damit trösten, mit Felix Pfister den häufigsten Knipser (acht Tore in sechs Spielen) und mit Patrick Kolnhofer den besten Torwart gestellt zu haben. Zudem feierten die Buckis beim 7:1 im kleinen Finale einen gelungenen Abschluss.

In der ersten Hälfte des Endspiels passierte nicht viel. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde es jedoch hitziger und Stelzner traf zum 1:0. In den zweiten zehn Minuten legte der 23-jährige Kirchehrenbacher jeweils auf Pass von Sebastian Häfner zum vorentscheidenden 3:0 nach. Der Vorlagengeber belohnte sich kurz vor Schluss mit dem 4:0. "Der Schlüssel war das Halbfinale gegen Buckenhofen. Im Derby gegen Weilersbach kann immer alles passieren", erklärte Stelzner hinterher.
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