Forchheim
Fußball

Germania Forchheim gründet Frauenteam

Beim Traditionsverein FC Germania 08 Forchheim sind erste kleine Erfolge beim Neuaufbau sichtbar. Jüngstes Kind ist eine Frauenfußballmannschaft, die jeden Freitag ab 19 Uhr trainiert.
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Die gesperrte Brücke zum Germania-Gelände Foto: JH
Nach dem zwischenzeitlichen Rückzug des Männerteams im Frühjahr 2010 ist die frühere "schlechteste Mannschaft der Welt" längst wieder ein ernst zu nehmenden Gegner geworden. Aktuell steht das Team auf dem neunten Platz der B-Klasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund. Die in diesem Jahr neu gegründete zweite Mannschaft hat bisher vier Freundschaftsspiele ausgetragen und gewann hiervon drei.
Mittlerweile trainieren auch einige Jugendliche im Verein, doch hier reichte es bisher zahlenmäßig noch nicht zur Gründung neuer Teams. Der Fußball-Abteilungsleiter Andreas Tschorn freut sich: "Wir haben Zulauf, denn inzwischen sind unsere Spielerinnen und Spieler wieder stolz auf ihre Germania und zeigen dies auch in der Öffentlichkeit. Das ist die beste Werbung." Auch eine Altherrenmannschaft würde er gerne wieder im Verein haben.

Problem Zufahrt


Probleme bereitet der Germania weiterhin die wegen Baufälligkeit gesperrte Brücke zum Sportgelände. Tschorn sieht hier die Stadt in der Verantwortung: "Ein Sportverein braucht einen Zufahrtweg." Doch das sei nicht das einzige Problem, denn der Weg von der Brücke zum Sportheim ist seit Monaten nicht ordentlich beleuchtet. "Nach dem Einbruch der Dunkelheit findet man nur noch mit gutem Orientierungssinn und einer Taschenlampe von und zur Germania. Wer besucht da noch unser Sportheim?", fragt Tschorn.

Bauamt prüft andere Zufahrt


Gerhard Zedler, Chef des Bauamtes der Stadt, betonte am Dienstag, dass es zuletzt wiederholt Termine vor Ort gegeben habe. Die Bauexperten und Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) seien noch am Abwägen, ob eine neue Brücke gebaut werden soll. Die Baukosten lägen mit 400 000 Euro "sehr hoch". Daher werde derzeit "eine andere Zufahrt zum Sportgelände geprüft", sagte Zedler.
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