Forchheim
Fußball

Germania Forchheim fühlt beim 14:1-Sieg mit

Der FC Germania Forchheim hat in der Fußball-B-Klasse mit einem 14:1-Sieg für Aufsehen gesorgt. In der Vergangenheit durften sich oftmals die Gegner über zweistellige Erfolge freuen.
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Germania-Vorsitzender Lothar Walenta Foto: hü
Dass ein Fußballspiel mit Beteiligung des FC Germania Forchheim zweistellig endet, ist in den letzten Jahren an sich keine Besonderheit. Mit Niederlagen in der Höhe bis zu 0:34 hatten sich die "Germanen" ins bundesweite Rampenlicht gekickt. Nach einem zwischenzeitlichen Rückzug und Neuaufbau spielt das Team in der untersten Liga mehr schlecht als recht mit. Mit einem Sieg und einem Unentschieden in den ersten zehn Spielen in der Fußball-B-Klasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund war die Ausbeute in der laufenden Saison bis dato mager. Doch am vergangenen Sonntag leuchtete urplötzlich bei der Ergebnismeldung ein 14:1-Sieg auf.
"Das hat sicherlich einige stutzig gemacht", sagt der Germania-Vorsitzende Lothar Walenta, "aber wir haben sowieso gehofft, dass wir gegen Neuses gewinnen." Die zweite Mannschaft der DJK/SC Neuses hatte bisher mit zwei Siegen und drei Unentschieden auch noch keine Bäume ausgerissen. Und als die Neuseser nur zu siebt bei der Germania antraten, da schnellten die Siegchancen der Forchheimer - in voller Mannschaftsstärke angetreten - nach oben.
Und tatsächlich: Beim 9:0-Halbzeitstand war schon längst alles klar für die Germania. Die Tore erzielten James Rackley (6), Maik Spengler (3), Johannes Deckert (2), Giuseppe Costa und Sven Lang. Hinzu kam ein Eigentor. Die FC-Spieler feierten das Erfolgserlebnis gebührend im Sportheim- aber abgehoben ist keiner. Vorsitzender Walenta erläutert: "Respekt vor dem Gegner. Die haben gekämpft und durchgehalten so wie wir in alten Zeiten." Der Vereinsboss (68), der vor zwei Jahren bei einer 0:30-Niederlage in Kersbach noch selbst auf dem Platz stand, weiß, was bei einem hohen Zwischenstand in den Köpfen vorgeht: "Wir haben das damals mitbekommen. Es ist verständlich bei einem 9:0, dass man nicht mehr so bei der Sache ist. Wir hatten noch 20 Chancen."

Tschorn statt Berger


Bei der Germania fungiert Andreas Tschorn als Interimstrainer. Coach Thomas Berger ist vor zwei Wochen wegen mangelnder Trainingsbeteiligung zurückgetreten. "Wir haben mal viel, mal weniger im Training", berichtet Walenta, "es ist wie bei anderen Vereinen: Viele kommen von auswärts oder haben Schicht."
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