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Gemeinderat

Sieben Gemeindemitarbeiter haben in Hausen gekündigt - To-Do-Liste hat keine Priorität

Die Gemeindeverwaltung Hausen drücken Personalprobleme.
Archivbild von Bürgermeister Zimmer
 
von ALEXANDER HITSCHFEL
Die Gemeindeverwaltung Hausen drücken Personalprobleme. Seit 2014 haben insgesamt sieben Mitarbeiter den Dienst quittiert und gekündigt. Keine einfache Situation für Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD) und Geschäftsleiter Heinz Meisel. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde dieser Punkt wieder einmal zur Sprache gebracht.

Da war sie wieder die fast schon gebetsmühlenartige Erinnerung von Gemeinderat Roland Garcon (UWG) an das aktuell in der Gemeindeverwaltung nicht benutzte Controlling-Instrument. Garcon hatte vor einigen Jahren die Einführung einer sogenannten "To-Do-Liste", wie man es auch aus der Wirtschaft kennt, auch für die Gemeindeverwaltung gefordert. Diese Liste habe den Vorteil, dass man den Abarbeitungstand der vom Gemeinderat angestoßenen Projekte jederzeit auf Knopfdruck parat hätte.
"Wie ist denn der Erledigungsgrad der Kleinbaustellen?", wollte Garcon von Hausens Geschäftsleiter Heinz Meisel wissen, der dem UWG-Gemeinderat eine klare Antwort gab. Aufgrund der angespannten Personalsituation in der Gemeindeverwaltung müsse er aktuell fünf Sachgebiete mit acht E-Mail-Postfächern vertreten. Da sei für solche Dinge wie die "To-Do-Liste" einfach keine Zeit, rechtfertigte sich Meisel.
Die starke Personalfluktuation beeinträchtigt in Hausen den Geschäftsbetrieb in der Verwaltung enorm. Seit 2014 hatten insgesamt sieben Mitarbeiter gekündigt; für eine Gemeinde in dieser Größenordnung nur schwer zu verkraften. "Irgendwo sind den Kapazitäten auch Grenzen gesetzt", so Meisel, der momentan wichtigere Dinge als die Pflege der To-Do-Liste sieht.
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