Egloffstein
Tradition

Neujahrswünsche von der Nachtwächterin

Premiere in Egloffstein: Zum ersten Mal sprach Wolfrum Greiner-Jacob den Prolog am Silvesterabend.
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Wolfrum Greiner-JacobFoto: privat
Wolfrum Greiner-JacobFoto: privat
Es ist Brauch in Egloffstein, den Silvesterband auf dem Marktplatz in Gesellschaft von Freunden und Bekannten zu feiern. Das war auch heuer wieder der Fall. Der Tourismusverein hat dazu extra eine Sektbar eingerichtet. Lilo Meier hatte auch heuer zusammen mit Christina Greiner einen Prolog geschrieben, der Bezug nahm auf gesellschaftlichen Ereignisse des Vorjahres.

Zum ersten Mal trug den Prololg aber nicht der Altbürgermeister Christian Meier vor, sondern seine Nachfolgerin als Nachtwächter: Wolfrum Greiner-Jacob. Im Prolog hieß es dazu: "Vielleicht ist mancher von euch überrollt, dass der Nachtwächterjob heut' ist in weiblicher Hand. Aber von den Männern hat keiner mehr gewollt, und dann mussten schon immer die Frauen ran."

Dass Frauen in Egloffstein unverzichtbar sind, sagte auch folgender Prologtext: "Dass Frauen stehen ihren Mann, stellt Egloffstein deutlich unter Beweis. Denn seht euch unsre tüchtige Alexandra an, die einzige Feuerwehr-Vorständin im ganzen Kreis."
Über den berühmtesten Bürger Egloffsteins hieß es: "Seit der Oleg Popov ist letztes Jahr gestorben, und es die Fans zu seiner Grabstätte zieht, hat Egloffstein den Rang eines Wallfahrtsortes erworben auch wenn mancher das kunstvolle Riesengrabmal nicht so gerne mitten im Friedhof sieht."

Für das neue Jahr wünschte Wolfrum Greiner-Jacob das folgende: "Wenn die Herzen bleiben offen, wenn wir auf ein Morgen hoffen, in Frieden, ohne Kriegsgefahr, dann wird's gut, das neue Jahr!"
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