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"Lichtlücke" wird geschlossen

In der Egloffsteiner Marktgemeinderatssitzung fielen einstimmige Entscheidungen. Zum Beispiel beim Kauf neuer Straßenlampen und eines Bauhoffahrzeugs.
Die Rabensteinstraße. Hier in dem Bereich sollen die Lücken in der Straßenbeleuchtung geschlossen werden, eine Maßnahme di auf alle Anlieger umgelegt wird.Reinhard Löwisch
 
von REINHARD LÖWISCH
"Einigkeit macht stark" steht auf einer großen Tafel im Sitzungszimmer des Markts Egloffstein. Für die jüngste Marktgemeinderatssitzung trifft diese Feststellung zu. Es wurde zwar diskutiert und gestritten, doch am Ende siegte wie üblich der einstimmige Wille.

Beispielsweise bei der Vergabe eines Angebotes über einen Lkw für den gemeindeeigenen Bauhof. Manuel Vogel hatte sich um das Thema gekümmert und Angebote eingeholt. Die sechs Varianten lagen alle im Bereich von rund 40 000 bis 50 000 Euro für einen Neuwagen. Geld dafür war eigentlich im Haushalt nicht vorgesehen, so Bürgermeister Stefan Förtsch (CSU), doch durch Umschichtungen im Haushalt wäre der Kauf möglich.

Für Diethard Stiller (FWA) jedoch ein Unding, weshalb er genau wissen wollte, aus welcher Haushaltsstelle Förtsch das Geld nehmen will. "In Zeiten knapper Kasse müssen wir jeden Cent genau betrachten", meinte er als Erklärung für sein Verhalten. Und der Haushalt sei sowieso sehr knapp kalkuliert.

Bürgermeister Förtsch erklärte, der Neukauf sei nicht planbar gewesen. Erst die Erkenntnis, dass der Lkw den TÜV nur mit großem finanziellen Aufwand - die Rede war von 2000 Euro Reparaturkosten - schaffen würde, führte zu den Überlegungen über einen Neukauf. Davon ließ sich schließlich auch Stiller überzeugen, so dass die nachfolgende Abstimmung die gewünschte Einigkeit und einen neuen Lkw für den Bauhof brachte.

Ähnlich diskussionsfreudig ging es zu bei der Vergabe von Aufträgen für die Beleuchtung der Rabensteinstraße. Zwischen dem letzten und dem vorletztem Haus klafft eine große Baulücke, weshalb dort bisher auch keine Straßenlampen installiert waren. Weil im letzten Haus viele Feriengäste unterkommen, ist der Wunsch einiger Anlieger gewachsen, die Lichtlücke in der Straße zu schließen, weshalb die Gemeinde einige Angebote eingeholt hat.

Die reichten von knapp 8000 Euro bis hin zu 27 000 Euro - allerdings mit dem Zusatz versehen, dass je nach Leistung und Aufwand abgerechnet werde. Die Vergabe des Auftrags geschah einstimmig, allerdings gab es vorher Diskussionen über die Vorgehensweise der Gemeinde. Nikolaus Thäter (UGL) hätte sich gewünscht, dass die Gemeinde im Vorfeld die Anlieger von der geplanten Maßnahme in Kenntnis setzt, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass 80 Prozent der anfallenden Kosten auf die Anlieger in der Straße umgelegt werden.

Förtsch sah den gemachten Fehler ein und versicherte, dass die Anlieger jetzt schnellstmöglich unterrichtet werden. Die Zusage führte wieder zur gewohnten Einstimmigkeit, die sich auch in den weiteren Tagesordnungspunkten fortsetzte.

So wurde auch die Bauleitplanung zur Änderung des Flächennutzungsplans einstimmig genehmigt. Wie berichtet, will Heinrich von Pölnitz in Hundshaupten einen Begräbniswald errichten, was diese Änderung notwendig macht. Die Kosten des Verfahrens, Förtsch schätzt sie auf rund 15 000 Euro, trägt der Antragsteller.
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