Bräuningshof
Sprengkommando

Frau findet Granate im Wald bei Bräuningshof

Auf einen ungewöhnlichen Fund ist eine Spaziergängerin aus Igelsdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt) in einem Wald bei Bräuningshof (Kreis Forchheim) gestoßen.
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Symbolbild: Gerold Snater
Symbolbild: Gerold Snater
Die Spaziergängerin fand eine Granate in einem Wald bei Bräuningshof. Sie informierte sofort die Polizeiinspektion Erlangen-Land. Diese vermittelten sie an die zuständigen Kollegen in Forchheim weiter.

Aus der Beschreibung der Frau wurde schnell deutlich, dass es sich um eine Granate handeln musste. "Es war ein Mörser aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Blindgänger, der im Wald lag", sagte Markus Laufer, Polizeihauptkommissar der Polizeiinspektion Forchheim. Nach der Meldung wurde sofort die technische Sondergruppe, das Sprengkommando in Nürnberg informiert. In der Nähe des Granatenfunds führt ein öffentlicher Wanderweg vorbei, weshalb auch während der Sprengung der Weg für fünf Minuten - solange dauerte die Sprengung - gesperrt werden musste.


In einem Loch vergraben

Laut den Sprengexperten passiere nichts, wenn man mit dem Hammer auf die Granate schlagen würde. Doch wenn sie aus einer Höhe fallen gelassen werde, wenn Kinder damit spielten oder ein Hund die Granate im Maul spazieren trage, könne sie explodieren. Das hochbrisante Geschoss musste deshalb kontrolliert gesprengt werden. Das Sprengkommando vergrub die Granate in einem Loch und sprengte sie.
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