Oesdorf
Einsatz

Feuerwehren löschen Ballenpresse bei Oesdorf

Ein landwirtschaftliches Gerät im Wert von 60 000 Euro fängt bei Oesdorf Feuer und brennt vollständig aus.
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Die ausgebrannte und gelöschte Ballenpresse auf dem Feld bei Oesdorf Foto: Freiwillige Feuerwehr Heroldsbach
Die ausgebrannte und gelöschte Ballenpresse auf dem Feld bei Oesdorf Foto: Freiwillige Feuerwehr Heroldsbach
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Auf einem Feld kurz vor dem Ortseingang Oesdorf hat am Mittwochnachmittag eine Heupresse Feuer gefangen. Das landwirtschaftliche Gerät im Wert von circa 60 000 Euro ist dabei vollständig ausgebrannt.

Die Ursache des Brandes ist laut Bericht der Polizeiinspektion Forchheim noch nicht bekannt. Am Feld entstand ebenfalls ein Flurschaden in Höhe von ungefähr 2000 Euro. Mehrere Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren aus Oesdorf, Wimmelbach und Heroldsbach/Thurn sowie die Kreisbrandinspektion Forchheim waren an den Löscharbeiten beteiligt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


Bericht der FFW Heroldsbach/Thurn

Wie die Freiwillige Feuerwehr Heroldsbach/Thurn darüber hinaus berichtet, ist sie zusammen mit den Feuerwehren aus Oesdorf, Hemhofen/Zeckern sowie Wimmelbach um 14.27 Uhr zum Brand der Ballenpresse in den Heroldsbacher Ortsteil Oesdorf gerufen worden. Binnen kurzer Zeit waren die beiden Großfahrzeuge Heroldsbach/Thurn 40/1 sowie 42/1 auf dem Weg zum Einsatzort.

Dort bot sich den Einsatzkräften folgende Lage: Die Ballenpresse brannte in voller Ausdehnung, der Brand hatte sich bereits auf Teile des Feldes ausgeweitet.

Mittels Feuerpatschen und C-Rohren rückte ein Teil der Feuerwehrleute den Flammen zu Leibe. Der andere Teil der Einsatzkräfte bekämpfte den Brand der Ballenpresse mittels Schaum und Wasser.


Weitere Öffnung geschaffen

Da Ballenpressen sehr eng und verwinkelt sind, kam der sogenannte Fognail (Löschlanze) zum Einsatz, um den Brand auch im Inneren der Presse effektiv bekämpfen zu können. Zusätzlich wurde mit dem Hydraulischen Rettungssatz eine weitere Öffnung geschaffen, um gezielter gegen die Flammen vorgehen zu können. "Dank der guten Zusammenarbeit aller Feuerwehren konnte schnell ein Erfolg erzielt werden", bilanziert die Feuerwehr Heroldsbach/Thurn.
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