Schlaifhausen
Renovierung

Endspurt bei Sanierung der Kirche in Schlaifhausen

2008 hat die Sanierung der Filialkirche in Schlaifhausen begonnen. Bis Weihnachten 2017 sollen alle Arbeiten fertig sein - wenn alles klappt.
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Das Dach wird erneuert. Foto: Franz Galster
Das Dach wird erneuert. Foto: Franz Galster
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Es ist kalt, die Temperaturen gehen gegen null Grad. Das kann die Handwerker bei den Dacharbeiten nicht hindern, die Renovierungen an der Filialkirche "Mutter der immerwährenden Hilfe" in Schlaifhausen fortzusetzen.

Pfarrer Michael Gehret, der die Arbeiten sorgfältig betrachtet, ist voller Hoffnung, dass vor dem nahenden Weihnachtsfest das Gotteshaus in neuer Schönheit erstrahlen kann. Viele Schritte sind bereits erfolgreich abgeschlossen worden.

2008 war es die Holzwurmbekämpfung und Wärmeisolierung der Holzdecke. Dazu kamen neue Außentüren. 2009 renovierte man die Außentreppen. 2011 und 2012 erhielt die Kirche eine neue Innenbeleuchtung und Liedanzeige. 2014 kam eine neue Heizanlage hinzu und die Vordächer außen. 2016 war dann ein neues Außengeländer fällig.

2017 soll nun endlich der Punkt gesetzt werden. Das Dach wird neu mit Latten bestückt und gedeckt. Dabei werden die Arbeiter der Firma Bernhard Erlwein bei frostigen Temperaturen auf dem eingerüsteten Kirchendach auf eine harte Probe gestellt. Eine Außenbeleuchtung kommt hinzu.


Altarraum ist eingerüstet

Im Inneren ist Otto Wohlhöfner von der gleichnamigen Fachfirma mit Pfarrer Gehret dabei, die letzten Farbennuancen festzulegen. Der komplette Altarraum ist eingerüstet, der Innenraum soll einen neuen Anstrich bekommen. Eine neue Lautsprecheranlage wird anschließend noch die Akustik verbessern.

Die Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Margrit Kaplan schaut auf die Figuren, die von den Podesten am Altar genommen wurden und so frei und fast unwirklich im Raum herumstehen. Sie sind mannsgroß. Das große Kreuz vom Altar liegt quer auf den vorderen Bänken - wie viele kleinere sakrale Gegenstände vom Altar. Diese vorübergehende Unordnung soll sich freilich in absehbarer Zeit auflösen.

"Spätestens zu Weihnachten wird alles fertig sein, wir befinden uns im Endspurt", meint Pfarrer Gehret zuversichtlich. Die maßgeblichen Handwerker für das Dach und die Malerarbeiten kommen aus dem Ort. Viele der aufgezählten Maßnahmen und weitere Kleinigkeiten sind fast unbemerkt von den Besuchern über die Jahre über die Bühne gegangen.


Die Kosten

Dabei summieren sich die Gesamtkosten auf 248.000 Euro. 154.700 Euro hat die Erzdiözese Bamberg an Unterstützung zugesagt. 93.300 Euro bleiben zunächst an der Kirchenstiftung hängen. Ein Antrag an die politische Gemeinde mit der Bitte um finanzielle Unterstützung ist gestellt. So hofft man auf eine großzügige Gabe der Kommune, auch wenn die Zusage noch aussteht. Freilich sind weitere Spender willkommen, wie Gehret wissen lässt.


Ausweichen in das alte Rathaus

Für den üblichen Gottesdienst um 19 Uhr muss an diesem Mittwoch in das benachbarte alte Rathaus ausgewichen werden. Am Sonntag soll sich die Gemeinde der Gläubigen aber wieder in der Filialkirche versammeln können.
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