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Ein gute Nachricht für alle Imker

Dank einer Förderung kann das "Informations- und Schulungszentrum der Imkerei" in Lützelsdorf modernisiert werden,
Imker Wolf-Dieter Schröber (l.) freut sich über den Leader-Förderbescheid.  Foto: Carmen Schwind
 
von CARMEN SCHWIND
Leader-Koordinator Michael Hofmann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übergab jetzt den Förderbescheid für das Projekt "Informations- und Schulungszentrum der Imkerei im Landkreis Forchheim/Fränkische Schweiz" an den Vorsitzenden des Kreisverbandes Imker Forchheim, Wolf-Dieter Schröber.
Dabei wurde passend zum Anlass mit Honigsekt aus der Region angestoßen. Die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) war sich nicht sicher, ob sie auch wirklich Honig herausschmecken konnte: "Doch, im Nachhinein schmeckt man ihn."


"Ein Vorzeigeprojekt"

Kraus freute sich sehr darüber, dass der Kreislehrbienenstand in Lützelsdorf wieder auf den neuesten Stand gebracht werden soll. "Bienen sind für uns wichtig, denn wir haben hier etwa 600 000 Obstbäume", trug Rosi Kraus vor.

Und es sei erwiesen, dass das Obst und die daraus entstehenden Produkte besser sind, wenn die Früchte durch Bienen bestäubt werden. "Ich bin stolz auf dieses Vorzeigeprojekt", meinte die stellvertretende Landrätin. Das Projekt passe gut in die Entwicklungsstrategie "Kultur- und Gesundheitsregion Forchheimer Land mit hoher Lebensqualität in einer ökologisch intakten Umwelt", meinte der Kulturreferent des Landkreises, Toni Eckert. Er berichtete, dass das Thema schon einmal angegangen werden sollte. Doch erst mit dem jetzigen Vorstand habe es geklappt. Für den Landkreis sei es selbstverständlich gewesen, bei einem Projekt, das für die Öffentlichkeit entsteht, Hilfestellung zu leisten.


130 000 Euro teuer

"Mit Freude, Zufriedenheit und Stolz schaue ich auf dieses Projekt", sagte Wolf-Dieter Schröber. Es werde etwa 130 000 Euro kosten. Davon kommen rund 65 000 Euro aus dem Leader-Topf, 32 000 Euro von der Oberfrankenstiftung, 19 500 Euro vom Landkreis Forchheim und etwa 12 000 Euro vom Kreisverband der Imkervereine.

"Von sechs haben sich fünf beteiligt", freut sich Schröber. Architekt ist der Pretzfelder Claus Meggendorfer. Der Kreislehrbienenstand soll erweitert und modernisiert werden. Dabei soll eine moderne Informations- und Begegnungsstätte über Imkerei entstehen. Darüber hinaus dient die Schulungs- und Ausbildungsstätte der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege, denn es sollen hier auch Bienen gehalten werden. Im neuen Hauptgebäude sollen zukünftig 60 Personen Platz finden.

Das Gebäude soll auch im Winter genutzt werden können. Im Außenbereich soll ein "Grünes Klassenzimmer" mit einer Feuerstelle entstehen. Obstbaumreihen und heimische Hecken sollen angelegt werden.

Das Konzept soll jeden ansprechen, speziell Vereine, Verbände, Städte und Gemeinden. Da im Projekt die Bienen und ihr Umfeld im Mittelpunkt stehen, ist die Hauptzielgruppe die Imkerei und deren Akteure. "Ziel wird es sein, anerkannte Bienenhaltung nach neuesten Erkenntnissen zu vermitteln und Zukunftsaussichten beziehungsweise Forschungsergebnisse zu berücksichtigen", so Toni Eckert.
Es soll ein reger Gedankenaustausch stattfinden und es sollen Neuimker gewonnen werden. Dadurch soll gemeinsam dem Bienensterben begegnet werden.
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