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Diskussion

Ein Familienvater redet den Räten ins Gewissen

Die Pläne um das Hausener Bürgerhaus sorgt in der Gemeinde weiter für viele Diskussionen. Nun hat ein Bürger im Gemeinderat das Wort ergriffen.
Das Bürgerhaus in Hausen: Hier könnte   eine Kinderkrippe unterkommen. Gemeinde Hausen
 
von ALEXANDER HITSCHFEL
Das Thema "Umbau Bürgerhaus in eine Kinderkrippe" bewegt die Menschen der Gemeinde wie derzeit kein anderes kommunales Thema. Während besonders die jüngeren Bewohner den Umbau begrüßen, lehnen viele meist ältere den Umbau ab. Der aktuelle Sachstand ist, dass die Umbaumaßnahmen nach einem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss erst einmal auf Eis liegen.

Auch in der jüngsten Gemeinderatsitzung meldete sich im Rahmen der Bürgerfragestunde wieder ein junger Familienvater zum Thema zu Wort. Christian Reutter lebt mit seiner Familie seit knapp fünf Jahren in Hausen. Ihn habe es sehr gefreut, dass die Gemeinde im Bürgerhaus eine Kinderkrippe errichten möchte. Denn auch sein eigener Sohn besuche eine Kindertageseinrichtung besuche. "Überhaupt schien mir die Sache recht intelligent gelöst", so Reutter; nicht zuletzt auch deswegen, weil die Bestandskinderbetreuung direkt an das Bürgerhaus angrenze. Die öffentliche Aufregung über die Pläne haben Reutter aber entsetzt. Vielleicht sei die Kommunikation mit den Senioren nicht immer ideal gelaufen. Dass aber der Bürgermeister im Gemeinderat für seine Position ausgelacht worden ist, habe ihn aber bestürzt. Er verstehe bis heute nicht, wie man im Gemeinderat die gleiche Sache erst befürworten und dann wieder revidieren könne.


Ein emotionaler Appell

In seinen Augen spiele man ein unfaires Spiel mit den Eltern und Kindern, welche einen Betreuungsplatz benötigen. Das Bürgerhaus würde seinen Namen aktuell überhaupt gar nicht verdienen. Er selbst hätte mit seinem Fotoclub gern das Bürgerhaus angemietet, was die aktuelle Satzung aber derzeit verwehre. Denn sein Club sei kein Verein.

Reuter appellierte an die Gemeinderäte, ein neues Heim für alle Bürger dieser Gemeinde, zu suchen. Es muss dabei gewährleistet sein, dass sich keiner an einer abendlichen Nutzung des Hauses störe. Außerdem appellierte Reutter an die Räte, die Erfordernisse junger Familien ernstzunehmen: "Wenigsten sollten Sie Eltern Kinder so viele Alternativvorschläge unterbreiten wie den Senioren auch."
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