Weißenohe
Gemeinderat

Anwohner in Weißenohe sehen Gefahrenstelle

Eine Verkehrsschau und Schrittgeschwindigkeit in der Straße Am Mühlenweg lautete ein Antrag aus der Bürgerversammlung Weißenohe.
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Der Kindergarten in Weißenohe Foto: Petra Malbrich
Der Kindergarten in Weißenohe Foto: Petra Malbrich
Ein geschotterter Privatweg führt rechts beim Rathaus Weißenohe zu den Häusern der Anwesen Am Mühlenweg. Von dort aus auf die normale Straße zu fahren, ist aufgrund einer scharfen Kurve gefährlich. Das fanden die Anwohner, die in der Bürgerversammlung einen Antrag auf Entschärfung der Gefahrenstelle stellten. Der Antrag wurde nun in der Gemeinderatssitzung behandelt.

Die Fahrzeuge fahren auf der Straße rasant, weshalb der Antrag auf Verkehrsschau und auf Schrittgeschwindigkeit gestellt wurde. Zunächst wird die Gemeinde an der Stelle ein Geschwindigkeitsmessgerät aufstellen, denn damit wird auch die Anzahl der Fahrzeuge festgestellt.


Ausgleichszahlungen

Einen anderen Antrag stellte der Bauernverband. Den Rahmenbedingungen für die Ausgleichszahlungen an Landwirte im Wasserschutzgebiet für die Lillachquelle sollte zugestimmt werden, rückwirkend bis 2012. Da das nur rückwirkend für drei Jahre, also bis 2014, geht, kam eine Diskussion im Gremium auf.

Die Landwirte, die dort an der Lillach Flächen meist in Hanglage bearbeiten, helfen zum einen beim Wasserschutz, da im Schutzgebiet eine andere Bewirtschaftung nötig ist. So verzichten die Landwirte dort beispielsweise auf Düngung. Für diese nachhaltige Bewirtschaftung erhalten die Landwirte Ausgleichszahlungen.

Nun waren einige Räte dafür, die Ausgleichszahlungen rückwirkend bis 2012 zu leisten, da bewirtschaftet wurde, andere sprachen sich wegen der Verjährungsfrist dagegen aus. Letztlich verblieb das Gremium dabei, zunächst bis 2014 rückwirkend zu zahlen. Die anderen Jahre werden in einer anderen Sitzung nachträglich behandelt. Mit 11:2 Stimmen wurde das angenommen.

Neue Tische und Stühle soll der Kulturraum in Weißenohe erhalten. Die alten Stühle sind zu sehr abgenutzt und auch zu tief. 1000 Euro Zuschuss für neue Tische und Stühle will der Männergesangverein spendieren. So wurde entschieden, für 7000 Euro Tische und Stühle - die gleichen wie im Sitzungssaal des Rathauses - für die Kulturhalle zu kaufen.
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