Eggolsheim
Marktgemeinderat

Alte Bäume am Eggerbach werden durch neue ersetzt

Mit drei Gegenstimmen befürworteten die Eggolsheimer Marktgemeinderäte, dass die Baumreihe im Bereich des Jugendtreffs "Faulenzers" gerodet wird.
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Die geplante Neugestaltung am Dorftreff "Faulenzer" in Eggolsheim
Die geplante Neugestaltung am Dorftreff "Faulenzer" in Eggolsheim
Stattdessen sollen nicht nur auf dieser Seite des Eggerbaches in Eggolsheim schlankere Bäume gepflanzt werden, sondern auch auf der südlichen Seite, um diesen im Sommer besser zu beschatten.

Gemeinderat Peter Eismann (CSU) votierte für die alten Bäume, die das Ortsbild seit vielen Jahren prägen: "Neu ist nicht immer gut." Die Bäume standen bereits, als der Eggerbach noch keine Einfassung hatte, stimmte Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) zu. Doch diese hatten damals mehr Platz, um sich auszubreiten.

Als sie größer wurden, mussten sie gestutzt werden. Sie haben längst verschiedene Stammschäden, wie die Landschaftsplanerin Ursula Barth aufgezeigt hatte. Schwarzmann wolle dafür sorgen, dass die in den Bäumen lebenden Tiere auch weiterhin leben können und plädierte dafür, dass die Bäume nach der Fällung irgendwo abgelegt werden: "Die Viecher brauchen Totholz."

Für die neue Pflanzung schlug die Landschaftsarchitektin beispielsweise Feldahorn, Zierkirsche, Felsenbirne oder Baummagnolie vor. Der Zweite Bürgermeister Georg Eismann (CSU) wies darauf hin, dass Eggolsheim ein fränkisches Reihendorf sei und hier einheimische Gewächse besser passen würden. "Feldahorn, Hainbuche und Felsenbirne sind einheimische Gewächse", erklärte Barth.

Es müssten Bäume gepflanzt werden, die eher kleinwüchsig blieben. Die meisten einheimischen Bäume werden dagegen mittelgroß bis groß.
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