Peter Breidenbach (Heroldsbach) stellte sein Konzept in Erlangen vor. Im wesentlichen besteht es darin, möglichst viele Optimisten zu gewinnen, die sich öffentlich dazu bekennen und die ansteckend auf andere wirken.

Firmen, die Visionen entwickeln, Prominente, die sich zuversichtlich äußern und verhalten; Studenten und Schüler, die sich im Internet zu Netzwerken zusammenschließen, Trainer, die eine optimistische Herangehensweise in ihre Mannschaften tragen.

Peter Breidenbach hat reihenweise „optimistische Vorbilder“ aus der Welt des Sports, der Musik, der Wirtschaft und des sozialen Lebens gefunden, die sich hinter seinen „Optimisten für Deutschland“-Appell stellen. Die Vorbilder reichen von Joey Kelly (Kelly-Family) über Moderatorin Maxi Biewer, Club Manager Martin Bader und Extremsportler Hubert Schwarz bis zu Liedermacher Rolf Zuckowski.

Das Positive finden

„Verlässliche Werte wie Ehrlichkeit, Zwischenmenschlichkeit, Vertrauen, Freundschaft, Verständnis und Liebe“ müssten für „einen Neuanfang“ sorgen. Spätestens der Zusammenbruch an der Börse habe gezeigt, dass Gier und Egoismus die Überhand gewonnen hätten, meint Breidenbach.
Natürlich könne das Leben von Menschen, die Schicksalsschläge erleiden, nicht schöngeredet werden, sagt Peter Breidenbach. Aber auch an Problemen könne man wachsen. Viele Menschen hätten sich gar nicht klar gemacht, was Optimismus eigentlich sei. Seine Überlegungen dazu hat Breidenbach in einem Buch niedergeschrieben. Titel: „In 30 Tagen Optimist“. Untertitel: „Ein neues Denken braucht das Land“.
Ergänzend dazu will der Coach auch Seminare anbieten. Offenbar ist er entschlossen, alle Menschen der Gesellschaft zu erreichen. Auch Hartz IV-Empfänger möchte er unterrichten. Manche mögen so viel Optimismus auf einmal belächeln. Aber das irritiert Breidenbach keineswegs. „Man wird oft belächelt als Optimist.“