Tüchersfeld
Versorgung

Tüchersfelder bezieht Wasser von der Wiesentgruppe

Tüchersfeld wird damit Wassergast bei der Wiesentgruppe. Vorerst wurde der Leitungsdruck auf 2,5 Bar reduziert.
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Unter fachkundiger Aufsicht von Wasserwart Rudi Messingschlager (M.) öffnen die Bürgermeister Frühbeißer (l.) und Zimmermann den Schieber zur Wasserlieferung.  Foto: Thomas Weichert
Unter fachkundiger Aufsicht von Wasserwart Rudi Messingschlager (M.) öffnen die Bürgermeister Frühbeißer (l.) und Zimmermann den Schieber zur Wasserlieferung. Foto: Thomas Weichert
"Wasser marsch für Tüchersfeld" hieß es im Übergabeschacht beim Feuerwehrgerätehaus am Zeckenstein, als Pottensteins Bürgermeister Stefan Frühbeißer (CWU/UWV) und sein Gößweinsteiner Amtkollege Hanngörg Zimmermann (BMG), Letzterer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Wasserzweckverbands der Wiesentgruppe, den Schieber zur Belieferung der Pottensteiner Ortschaft Tüchersfeld mit dem Trinkwasser aus der Sachsenmühlquelle der Wiesentguppe aufdrehten. Damit ist für Tüchersfeld die Eigenwasserversorgung aus der Tüchersfelder Quelle nahe der Püttlach beendet.


Komplette Erneuerung

Tüchersfeld wird damit Wassergast bei der Wiesentgruppe. Vorerst wurde der Leitungsdruck auf 2,5 Bar reduziert. Damit soll verhindert werden, dass es in dem in weiten Teilen maroden Ortsleitungsnetz von Tüchersfeld zu weiteren Rohrbrüchen kommt. Im Sommer soll dann auch noch das komplette Wasserleitungsnetz in Tüchersfeld erneuert werden. Dies soll laut Frühbeißer im Zuge des Breitbandausbaus einhergehen, um so den Tüchersfelder Hausbesitzern Kosten zu ersparen.

Die geschätzten beitragsfähigen Nettoaufwandskosten für den Anschluss an die Wiesent-gruppe und die Erneuerung des Tüchersfelder Wasserleitungsnetzes liegen bei 554 420 Euro.
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