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Region  // Forchheim

Planung

Schließung des Katharinenspitals in Forchheim verschoben

Zum Wohle der Bewohner wird das vor dem Umbau stehende Seniorenheim erst zwei Monate später dicht gemacht. Die städtische "Kümmerin" zieht im Stiftungsausschuss eine positive Zwischenbilanz. Der Architekt stellt die Pläne vor.
Etwas entspannter als bisher können die Senioren im Katharinenspital ihren Kaffee genießen: Die Schließung des Hauses ist um zwei Monate verschoben worden.  Foto. Josef Hofbauer
 
von ANDREAS OSWALD
Alles wird gut - zumindest erscheint dies so, nach dem Zwischenbericht, den die städtische "Kümmerin" Jessica Braun im Stiftungsausschuss vortrug. Eineinhalb Monate liegen hinter ihr - voller Gespräche mit Bewohnern, aber auch mit den Angestellten des Katharinenspitals. Viele der bereits in andere Einrichtungen umgezogene Senioren hätten bekundet, in ihrem neuen Domizil "sehr glücklich zu sein". Und auch die, die noch im Katharinenspital wohnen, können ein wenig durchatmen: Der Schließungstermin ist vom 30. April kommenden Jahres auf den 30. Juni verschoben worden.

Dazu entschloss sich die Stadtverwaltung "zum Wohle der Bewohner". Durch diesen Zeitgewinn von zwei Monaten werde die Suche nach neuen adäquaten Heimplätzen in Forchheim und Umgebung etwas erleichert. Zudem bringe dies, mit Blick auf die geplante Neueröffnung des BRK-Heimes in der Freidrich-Ludwig-Jahn-Straße, eine zeitliche Entzerrung. Ausgerichtet auf den Zeitpunkt der Schließung sollen auch die Sozialpläne für die Beschäftigten verhandelt werden.


29 Senioren noch im Haus

Seitens der Verwaltung wurde noch einmal bekundet, den Bewohnern bei der Suche nach neuen Heimplätzen "unterstützend behilflich zu sein". Diese Hilfe sei gut angenommen worden, unterstreicht Jessica Braun. Mittlerweile seien bereits sieben Bewohner umgezogen, sechs stünden in den Starlöchern und würden bis Ende November das Haus verlassen. Zwei alte Leute seien leider zwischenzeitlich verstorben, bedauert die "Kümmerin". Insgesamt habe die Zahl der ursprünglich 44 Bewohner seit August soweit abgenommen, dass Ende November nur noch höchstens 29 Bewohner im Katharinenspital sein werden.
Von den inzwischen umgezogenen Senioren habe sie bereits positive Rückmeldungen erhalten, betonte Jessica Braun.


OB zeigt sich zufrieden

Auch mit dem Personal habe sie sich unterhalten, berichtet die "Kümmerin". Dessen Wünsche habe sie entgegengenommen und an die Verwaltung weiter gegeben. "Seitdem funktioniert's ja auch ", stellt Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WuO)am Ende der Zwischenbilanz der "Kümmerin" Jessica Braun zufrieden fest.


Einwände zum Architektenplan

Vom beauftragten Architekturbüro Reimann und Krügel wurde in Bezug auf das beschlossene Nutzungskonzept eine Vorplanung ausgearbeitet. Wie bereits in den vorausgehenden Konzepten dargestellt, wurde ein H-förmiges Bauwerk gewählt, mit einem Gebäudetrakt an der Bamberger Straße, einem Baukörper entlang der Wiesent und einem Querbau als Verbindungselement. Eine Verbindung von der Spitalstraße zur Bamberger Straße erfolgt durch einen Brückensteg.

Im Erdgeschoss ist die Tagespflege für 15 bis 18 Personen im Längsbau an der Bamberger Straße geplant. Kernstück der Einrichtung ist ein großer Aufenthaltsbereich mit Freiterrasse als beschützter Außenbereich. In die Einrichtung gelangt man über einen Verbindungsweg, der zwischen der Bamberger Straße und der Spitalstraße führt. Insgesamt entstehen in der dreigeschossigen Anlage 55 Wohnungen unterschiedlicher Größe.

20 Prozent, also 11 davon, werden so groß sein, dass sie auch für die Benutzer von Elektro-Rollstühlen geeignet sind. Mit normalen Rollstühlen sind alle Wohnungen befahrbar. Für so manchen Stadtrat sprengten die Pläne jedoch die räumliche Vorstellungskraft. So beispielsweise für Günther Bundgaard (CSU), der den Eingang zur Tagespflege als zu "verschachtelt" empfindet - wobei der Architekt versichert, dass die Raumanordnungen und Größen durchaus dem Standard entsprächen und mit dem BRK als Betreiber abgesprochen seien. Ulrich Schürr (Junge Bürger) fordert, Augenmerk auf eine gute städtebauliche Einbindung in das gesamte Ensemble zu legen. OB Franz Stumpf hält die Planung noch nicht für entscheidungsreif. Die Fraktionen sollen daher in den nächsten drei Woche ihre Änderungswünsche einbringen.

zum Thema "Umbau-Pläne für Katharinenspital"



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