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Verkehr

Neue Gesetze für Tempo 30

Seit Januar gelten neue Gesetze für die sogenannten Langsamfahrzonen. Doch es gibt Unterschiede.
An der Martinschule beginnt eine der Forchheimer Tempo-30-Zonen.  Foto: Jennifer Hauser
 
von JENNIFER HAUSER
Gesetze ändern sich immer wieder. Beliebter Stichtag dafür ist der 1. Januar. Auch 2017 gibt es einige Dinge, die sich ändern. Zum Beispiel wurde nun von offizieller Seite festgelegt, dass eine Rettungsgasse immer zwischen der linken und der danebenliegenden Spur eingeräumt werden muss.

Eine weitere Änderung bezieht sich auf Straßen, bei denen Tempo 30 die Höchstgeschwindigkeit ist. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde, die auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert werden kann, wenn es sich zum Beispiel um einen Unfallschwerpunkt handelt.


Weniger Bürokratie versprochen

Auf Hauptverkehrsstraßen hingegen waren die Hürden für eine Absenkung auf Tempo 30 bislang sehr hoch. Nun sollen Gemeinden eine 30er-Zone vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen leichter ausweisen können, auch wenn diese an Hauptstraßen liegen.


Kein Unterschied für Forchheim

"Für Forchheim macht das eigentlich keinen großen Unterschied", sagt Roland Brütting Fachgebietsleiter Straßenverkehrsamt der Stadt Forchheim, "es fällt mir so spontan auch nur ein Kindergarten ein, an dem schneller gefahren werden darf. Das ist der Anna-Kindergarten. In der Unteren Kellerstraße ist die Geschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde festgelegt."

Brütting erklärt, dass dort ohnehin ein großer Gehsteig und eine Grünfläche den Kindergarten von der Straße trennen. "Und wenn wir ehrlich sind, sind die Kinder dort ohnehin im Normalfall an der Hand der Eltern", erklärt Brütting, "gefährlicher ist es da für Kinder, wenn sie auf dem Parkplatz eines Supermarkts rumlaufen." Die Kinder seien häufig so klein, dass sie schnell übersehen werden und die Eltern, die dort meistens beide Hände an den Einkaufswagen hätten, könnten dann die Kinder nicht an die Hand nehmen und auf sie aufpassen.


Der Kleine aber feine Unterschied

Tempo-30-Zone Eine Tempo-30-Zone wird durch ein viereckiges Verkehrsschild mit der Aufschrift "30" in einem roten Kreis und dem darunterliegenden Zusatz "Zone" angeordnet. Nach so einem Verkehrsschild ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit solange angeordnet, bis das Ende der Tempo-30-Zone durch ein entsprechendes Verkehrsschild (mit einem quer verlaufenden Balken durchgestrichen) angezeigt wird. Es braucht keine weiteren Hinweise innerhalb der Zone zu geben. Der Beginn der 30-Zone kann sich durchaus auf etliche Quadratkilometer Straßen beziehen.

30 als Höchstgeschwindigkeit Das runde Schild mit rotem Rahmen und einer schwarzen 30 auf weißem Grund bedeutet ebenso wie das Tempo-30-Zone-Schild, dass dort max. 30 Kilometer pro Stunde gefahren werden darf. Rechtlich gesehen gibt es aber einen Unterschied zwischen den beiden Anordnungen. In 30er-Zonen dürfen z. B. keine Ampeln aufgestellt sein. Auf Straßen, in denen 30 als Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist jedoch schon
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