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Region  // Forchheim

Geschichte

Mit dem Fußball ging es im Jahr 1968 los

Es gibt ältere, es gibt größere Vereine, aber dass es darauf nicht wirklich ankommt, zeigt die SpVgg Dürrbrunn/Unterleinleiter: ein Sportverein vom Land.
Ein Blick auf den A-Platz mit dem dazugehörigen Vereinsheim, in dem so manche gesellige Stunde abgehalten wird.  Foto: René Rackelmann
 
Auf dem ersten Blick ist die SpVgg Dürrbrunn/Unterleinleiter ein Sportverein wie es im Landkreis Forchheim viele gibt. Vor vielen Jahren gegründet, wenn auch noch als SpVgg Dürrbrunn in der damals noch selbstständigen Gemeinde, und in der Auswahl der Sportarten zunächst ein klein wenig limitiert - genau genommen: sehr limitiert, auf Fußball.

Hierfür stand zunächst eine Wiese zur Verfügung, mit viel Eigenarbeit wurde sich damals an die Erstellung eines eigenen Platzes gemacht: Das auch heute noch immer mal wieder genutzte "Waldstadion" oberhalb von Dürrbrunn. Die Fußballer waren und sind das Aushängeschild des Vereins.
Doch trotz des kleinen Einzugsgebiets innerhalb der 1250-Seelen-Gemeinde hat sich der Verein seit seiner Gründung am 29. Mai 1968, bei der der Kassier Siegmund Rascher 38 zahlende Mitglieder auflisten konnte, prächtig entwickelt.


Mit der Zeit für jeden etwas dabei

Ein erster Meilenstein im Verein war jedoch weniger dem eigenen Zutun als vielmehr der staatlich angeordneten bayerischen Gebietsreform geschuldet. Vier Jahre nach der Vereinsgründung wurde die Gemeinde Dürrbrunn der Gemeinde Unterleinleiter eingegliedert, was sowohl einen immensen Mitgliederzuwachs wie auch die Umbenennung auf den heutigen Namen zur Folge hatte.

Der Bau des großzügig gestalteten heutigen Sportheims in Unterleinleiter sollte zwar erst 1997 beginnen, nahezu optimale sportliche Bedingungen waren damit aber geschaffen.
Kein Wunder also, dass die Damenwelt in "Lada", wie Unterleinleiter im Volksmund in der Regel genannt wird, in sportlicher Hinsicht nachziehen wollte. Die stattliche Anzahl von 98 sportbegeisterten Frauen bildete Ende der 70er Jahre die Gymnastikgruppe. 1980 folgte die Tischtennisabteilung, die heute aus drei Herrenteams und einer Jugendmannschaft besteht, 1991 dann das "Zwerglasturnen", bei dem Kinder durch spielerisches Turnen und kindgerechter Gymnastik an den Sport herangeführt werden.

Als 1991 die "Grufties", wie die Seniorengymnastikgruppe sich selbst augenzwinkernd nennt, zusammenfanden, war die SpVgg endgültig ein Sportverein für die ganze Familie.


Tanzabteilung wächst und wächst

Betrachtet man nur die aktiven Mitglieder, stand die Gründung der aktuell größten Abteilung der SpVgg erst noch bevor. Mit der Kindertanzgruppe wurde 1997 ein Schneeball losgetreten, der inzwischen auf mehrere Untergruppen verteilt ist, dabei auch viele Nachbarortschaften erfasst und dessen Aktive aktuell die stolze Anzahl von etwa 150, darunter 90 Kinder und Jugendliche, erreichen. Heute teilt sich diese Abteilung in verschiedene Gruppen auf, wobei die Aufteilung mit einer Ausnahme dem Alter nach geht, wobei die Altersgrenzen nur ein Richtwert sind.

Die Auftritte der einzelnen Gruppen sind unregelmäßig bei diversen Veranstaltungen der SpVgg, an der Kerwa und insbesondere auch an Fasching sind alle tanzenden Mädels und auch einige Jungs in Bestform vertreten. Fasching ist das richtige Stichwort für die erst kürzlich ins Leben gerufene Garde, die seit 2015 probt und schon die ersten Auftritte mit Bravour gemeistert hat. Unter Leitung von Marion Tauschek ist die Begeisterung der kleinen und größeren Funkenmariechen gerade erst richtig entfacht und weitere Tänzer jederzeit willkommen.
Damit die tanzbegeisterten Mädels auch regelmäßig Plattformen für ihre Darbietungen haben, bleibt den Verantwortlichen der SpVgg nichts anderes übrig, als regelmäßig Events zu organisieren. Jedoch ist auch klar, dass viele helfende Hände hier unabdingbar sind.

In Lada und Dürrbrunn ist das Ehrenamt jedoch nicht das große Problem, wenn selbst Großprojekte wie ein Sportplatz oder das Sportheim primär in Eigenregie bewältigt wurden. Auch bei den Festen langen die Dörfer zusammen und wer nicht hilft, der ist meist als Gast dabei.

Wenig verwunderlich ist daher, dass es in schöner Regelmäßigkeit Urkunden für den Verein und seine Mitglieder gibt. Die Höhepunkte der letzten Jahre sind hierbei wohl die Ehrung von Alexander Männlein als Kreisehrenamtsieger, die seitens des Bayerischen Fußballverbands (BFV) niemand geringeres als Franz Beckenbauer vornahm. Der Gesamtverein wurde schon zweimal mit der "Silbernen Raute" des BFV für hervorragende Vereinsarbeit bedacht und Reiner Braungardt wurde für sein langjähriges Ehrenamt sogar vom Deutschen Fußballbund geehrt. Keine Auszeichnungen, die jeder bekommt, aber die SpVgg ist auch kein Verein wie jeder andere ...
René Rackelmann
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