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Region  // Forchheim

Einweihung

Mehr Pflege und Wohnraum für Senioren

Mit einem Kostenaufwand von rund 1,5 Millionen Euro hat der ASB-Forchheim mit dem "Haus Affalterthal" eine neue Einrichtung geschaffen.
ASB-Geschäftsführer Sebastian Beetz in einem der neuen Appartements Foto: Reinhard Löwisch
 
von REINHARD LÖWISCH
Mit einem Kostenaufwand von rund 1,5 Millionen Euro hat der ASB-Forchheim nach knapp einjähriger Bauzeit mit dem "Haus Affalterthal" eine neue Einrichtung geschaffen, die künftig den Wirkungskreis des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) um eine Tagespflege und ein ambulant unterstütztes Wohnhaus erweitert.

Bei einem Tag der offenen Tür konnte sich jeder von dem neuen Angebot ein Bild machen. "Ein Juwel für den ländlichen Raum" nannte Landrat Hermann Ulm (CSU) die neue Tagespflege. Denn mit der Einrichtung werde im ländlichen Raum die Chance eröffnet, auch als Pflegefall in der Heimat bleiben zu können.

Auf mehr als 700 Quadratmeter auf drei Etage werden ab sofort zwölf barrierefreie Appartements geboten, die zwischen 20 und 35 Quadratmeter groß sind und neben einer Nasszelle mit Toilette auch eine kleine Küchenzeile enthält und einen direkten Zugang zu den Balkonen oder Terrassen hat. 460 Euro Warmmiete ist für die kleinste Einheit veranschlagt. Dazu kommen gegebenenfalls die Kosten für ambulante Dienste oder Essen auf Rädern.
Das Haus ist modern eingerichtet mit Hausnotruf, WLAN, PC-Anschluss und Bewegungsmeldern, die sofort das Licht einschalten, wenn jemand den Raum betritt.


Balkon oder Terrasse

Ein Waschraum gehört ebenfalls zur Ausstattung wie ein behindertengerechtes Bad, das über einen motorbetriebenen Ein- und Ausstieg verfügt. Für die Tagespflege, die im Erdgeschoss untergebracht ist, stehen Aufenthaltsräume, ein Kamin- und Fernsehzimmer und die große Terrasse zur Verfügung.

Außerdem ist im Haus die ASB-Pflegedienststelle Affalterthal untergebracht. Auf das Haus kam der ASB, als er in Zeiten der großen Flüchtlingswelle auf der Suche nach einem Gebäude war, in dem man betreutes Wohnen anbieten kann.
"Das Haus im Brunnleitental war eines der wenigen, die damals noch frei waren", erzählt Geschäftsführer Sebastian Beetz beim Rundgang durch das Haus, das früher schon einmal dem Zweck einer Pensions-Übernachtung diente. "So selbstständig wie möglich mit so viel Hilfe wie nötig", so lautet das Motto des ASB. Menschen mit Behinderungen sollen so normal wie möglich leben können, aber auf der anderen Seite auch jede Hilfe bekommen, die sie brauchen.

Beim Tag der offenen Tür waren jetzt viele, vor allem ältere Affalterthaler unter den Besuchern die sich vielleicht den einen oder anderen Gedanken an ein Leben hier im betreuten Wohnen gönnten.
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