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Trunkenheit

Lkw-Fahrer bei Tennenlohe mit 3,36 Promille auf der Autobahn unterwegs

Ein betrunkener Fernfahrer ist mindestens 100 Kilometer auf der Autobahn unterwegs gewesen.
Lkw-Fahrer bei Tennenlohe mit 3,36 Promille auf der Autobahn unterwegs Symbolbild: dpa
 
Die Einsatzkräfte hatten mit einem medizinischen Notfall gerechnet. Es kam allerdings anders: Am Dienstagnachmittag "entschärfte" die Erlanger Verkehrspolizei eine "flüssige Zeitbombe". Die Verkehrspolizei erhielt gegen 14 Uhr Mitteilung über einen Sattelzug, der zwischen Nürnberg-Nord und Tennenlohe auf dem Seitenstreifen stehe. Der Fahrer liege über dem Lenkrad. Die Beamten fuhren sofort an und verständigten einen Notarzt, da sie Schlimmstes befürchteten.

Am Sattelzug angekommen, stellten sie allerdings fest, dass die Gesundheitsprobleme des Fahrers völlig andere waren als zunächst befürchtet. Der 48-jährige Fernfahrer hing - eingebettet von vollen und leeren Schnapsflaschen - über seinem Lenkrad und schlief. Ein Alkotest ergab den stattlichen Wert von 3,36 Promille.

Mit diesem Pegel hatte er seinen 40-Tonner über mehrere hundert Kilometer bewegt. Angesichts der Tatsache, dass er noch gerade stehen und sich artikulieren konnte, ist zu vermuten, dass der Kraftfahrer extrem trinkgewohnt ist und täglich seine Promille auf der Straße lässt. Am Dienstag war er müde geworden und hatte deshalb für ein Nickerchen auf dem Seitenstreifen angehalten.

Das war allerdings auch seine letzte Fahrt, der er wurde vom Sanitätswagen in die Klinik gefahren, wo eine Blutentnahme durchgeführt und dervFührerschein sichergestellt wurden. Die Schlüssel für den 40-Tonner übergaben die Beamten einem nüchternen Kollegen der Spedition, der zufällig auch gerade auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs war.

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