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Region  // Forchheim

Umbau

Konkrete Pläne fürs Katharinenspital

Im Forchheimer Stadtrat wurde vorgestellt, wie das Katharinenspital künftig aussehen soll. Auf einer Fläche von 2831 Quadratmetern sollen auch mehrere Wohnungen entstehen, die für motorisierte Rollstühle geeignet sind.
So könnte das Katharinenspital in Zukunft aussehen.  Rendering: R K Architekten
 
von JENNIFER HAUSER
58 Wohnungen, fast alle mit Balkon oder Terrasse, in Gehdistanz zum Forchheimer Rathaus: die aktuellsten Pläne für den Umbau des Katharinenspitals zeigen, wo es hingehen soll.

Neben den anmietbaren Wohnungen, die sich auf 2831 Quadratmeter erstrecken, wird es auch eine Fläche für einen Stadtteiltreff (98 Quadratmeter) und eine Tagespflege geben. Die Fläche der Tagespflege wird mit 342 Quadratmetern recht klein ausfallen.

Dem Stadtrat wurde das neue Konzept in der öffentlichen Sitzung am Donnerstag vorgestellt. Auch ein Vorschlag wie das neue Katharinenspital von außen aussehen soll, wurde den Räten und einigen interessierten Bürgern gezeigt. Fast bei allen stieß der vorgestellte Plan auf Zustimmung. "Die Entwicklung gefällt mir sehr gut", sagte zum Beispiel Udo Schönfelder (CSU). Reinhold Otzelberger (SPD) sagte, dass auch seine Fraktion vom Grundsatz her für gut befunden habe. Er persönlich finde, dass die vorgestellte Gestaltung auch gut in das Altstadt-Bild passe.

Ein Stadtrat fand die Vorstellung der möglichen Außenansicht überhaupt nicht befriedigend. "Ich finde es sehr mutlos, wie sich das Gebäude gerade darstellt", sagte Sebastian Körber (FDP). Es passe nicht zu den umliegenden Häusern. Deshalb bat er darum, eine neue Gestaltung auszuarbeiten.

Josua Flierl (CSU) sagte, er empfinde den Vorschlag als gute Symbiose von altem Gebäude und modernen Akzenten, die er vor allem in den bodentiefen Fenstern erkannte.

Trotzdem regte er an, dass das Projekt vollständig an einen Bauträger abgegeben werde, der dann auch ein kalkuliertes Budget einhalten müsse, da schon oftmals die Erfahrung gemacht wurde, dass das Budget während der Bauphase überschritten wird.


Wohnungen mit Mindestgröße

Der Fraktionsvorsitzende der Jungen Bürger (JB), Ulrich Schürr, war mit dem Anschluss an die umliegenden Gebäude und dem Stil in Richtung Bamberger Straße zufrieden. Er schlug jedoch vor, auch kleinere Wohnungen für kleinere Geldbeutel vorzusehen. Dies sei jedoch nach Angaben des Architekten Thomas Krügel nicht möglich, da die Wohnungen genügend Platz zum Rangieren zum Beispiel mit einem Rollator bieten müssen.
Günther Hammer von der SPD fürchtete, dass nicht alle Wohnungen genug Licht bekommen könnten. Architekt Krügel betonte, dass diese Angst unbegründet sei und die Fensterfronten zur Wiesent hin genug Licht geben werden.

Auch die Stellplatz-Situation wurde im Stadtrat angesprochen. Zu den aktuellen Plänen von 58 Wohnungen gibt es nur fünf Stellplätze. Manfred Hümmer (FW) betonte, dass das Thema Mobilität bei rüstigen Senioren wichtig sei. "Sonst sind wir beim Thema Stellplätze auch immer sehr penibel", sagte er. Gerhard Zedler vom städtischen Bauamt machte ihn daraufhin aufmerksam, dass auch bei anderen Bauvorhaben in der Innenstadt keine Stellplätze gefordert werden.


Keine Altenpfleger für die Stadt

Neben den neuen Plänen war auch der Sozialplan für die Mitarbeiter des Katharinenspitals ein Thema. Die Stadt möchte freiwillig dem Sozialplan der Vereinigten Pfründerstifungen beitreten. Dies betreffe aber nur einen Teil der Angestellten, erklärte Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO). Hauswirtschaftliche Kräfte könnten so zum Beispiel bei der Stadt untergebracht werden. "Sie können doch von mir nicht erwarten, dass ich Altenpfleger in der Stadt unterbringe", antwortete er auf die Frage, warum nicht für alle Mitarbeiter der Sozialplan greifen könne.


Zahlen

Wohnungen Insgesamt sollen 58 Wohneinheiten geschaffen werden. 23 davon sind Ein-Zimmer-Wohnungen, 23 Zwei-Zimmer-Wohnungen und sieben Drei-Zimmer-Wohnungen. Dazu kommen noch fünf Wohnungen in der Bamberger Straße 1.

R-Wohnungen Unter den Wohnungen befinden sich auch 21 Prozent R-Wohnungen. Diese sind auch mit einem motorbetriebenen Rollstuhl bewohnbar.

Fläche Die Wohnungen sind zwischen 33 und 98 Quadratmeter groß. Die vermietbare Wohnfläche beträgt 2831 Quadratmeter und die vermietbare Fläche der Tagespflege 342 Quadratmeter. Zusammen mit der Bamberger Straße 1 umfassen die Pläne 3546,30 Quadratmeter.

zum Thema "Umbau-Pläne für Katharinenspital"



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