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Ausstellung

Klimafreundlich mobil im Landkreis

Die Stadtwerke Ebermannstadt luden zu ihrem ,,Schautag Elektromobilität" ein. Eine Vielzahl von Ausstellern präsentierte dort ihre Produkte.
Die Besucher des Schautags ließen sich auch über Fahrräder informieren.  Foto: Susanne Braun
 
Mit dem Elektrofahrrad zum Einkaufen oder zur Arbeit, während das Auto in der Garage bleibt - gegenwärtig ist dies in deutschen Haushalten noch eher Zukunftsmusik als Realität.
Dies gilt auch für das Thema Carsharing, bei dem sich mehrere Haushalte ein Auto teilen. Allerdings setzen Politik und Energieversorger gegenwärtig viel daran, um die Vision einer sauberen Mobilität in Alltag und Freizeit wahr werden zu lassen. Einen Beitrag dazu soll auch die Klimawoche des Landkreises Forchheim leisten, die am Sonntag eröffnet wurde.


Große Herausforderung

Die Stadtwerke Ebermannstadt setzten in diesem Zusammenhang eine bereits im Jahr 2010 begonnene Tradition fort und luden bereits zum sechsten Mal auf dem eigenen Gelände zum ,,Schautag Elektromobilität" ein, bei dem eine Vielzahl von Ausstellern ihre klimafreundlichen Produkte präsentierten.

Landrat Hermann Ulm (CSU) betonte in seiner Eröffnungsrede, dass der Klimawandel nicht nur eine internationale Herausforderung darstelle, sondern auch vor Ort auf lokaler Ebene zu einem Bewusstseinswandel führen müsse. So sei beispielsweise die Reduktion von Treibhausgasen eine generationenübergreifende Aufgabe, an der Bürger, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen teilhaben.

Die übergreifenden Klimaziele auf kommunaler Ebene definierte Ulm folgendermaßen: zum einen das Einsparen von Energie generell, zum Beispiel durch den Einsatz von E-Bikes; zum anderen das Erreichen hoher Wirkungsgrade durch Energieeffizienz und schließlich die Erzeugung erneuerbarer Energien wie Ökostrom.


Wunsch nach Mobilität

Die Energieversorger seien zur Zusammenarbeit angehalten, um künftig flächendeckend Ladestationen anzubieten und gemeinsam zu betreiben. Ebermannstadts Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) rückte in ihrem Grußwort den Wunsch der Menschheit nach Mobilität in den Mittelpunkt.

Sie zitierte hierzu aus einem Zeitungsartikel, der bereits im Jahr 1898 erschienen war und die Vorzüge des damals aufkommenden Automobils hervorhob. Zugleich sei es heute aber auch unabdingbar, an die Erhaltung der Umwelt und der Gesundheit zu denken. Dies, so Meyer weiter, stelle eine besondere Herausforderung gerade auch für den ländlichen Raum dar. Insgesamt bedürfe es somit einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und einer "Wende in den Köpfen". Jürgen Fiedler, der Geschäftsführer der Stadtwerke hob hervor, dass es beim ersten Schautag vor sieben Jahren nur Elektrofahrräder und Elektroroller zu bestaunen gab. Gegenwärtig steige der Marktanteil der Elektroautos jedoch stetig an.


Flächendeckende Stationen

Bereits im Jahr 2010 sei deshalb vorausschauend die erste Stromtankstelle auf dem Marktplatz errichtet worden.

Die Stadtwerke leisteten insgesamt einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, indem beispielsweise eine kompetente Beratung interessierter Kunden in den Bereichen Energieanwendung und Gebäudedämmung stattfindet. Außerdem erzeugten die Stadtwerke Strom ausschließlich regenerativ, wofür mehrere Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke und Windkraftanlagen genutzt würden.
Im Anschluss hatten die Besucher des Schautags Gelegenheit, die Angebote der Aussteller kennenzulernen.
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