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Region  // Forchheim

Stadtrat

Ideen für die Hut in Baiersdorf

40 Wohnungen und ein Boardinghouse sollen auf einem unbebauten Grundstück entstehen.
Für den Baiersdorfer Stadtteil östlich (links) der Bahnlinie gibt es Pläne für den Bau von 40 neuen Wohnungen.  Foto: DB AG/Daniel Kirchhof
 
von PAULINE LINDNER
Bauen ist weiterhin Thema in der Meerrettichstadt. Für ein unbebautes Grundstück in der Hut mit einem alten Baurecht, das im Mischgebiet liegt, hat der Bauträger Paulini eine Bebauungsidee. Paulini hat bereits das Gelände der alten Mälzerei in modernen Wohnraum umgewandelt.


Baubeginn Anfang 2018

Auf dem Grundstück in der östlichen Stadthälfte möchte er 40 Wohnungen errichten und ein Boardinghouse, in dem maximal auch 40 Personen unterkommen können. Mit ihm ist auch die Erfordernis einer gewerblichen Nutzung erfüllt. Als Baubeginn peilt der Unternehmer Anfang 2018 an.
Bürgermeister Andreas Galster (CSU) dachte gleich an ein Nahwärmenetz mit Schulgebäude und Veranstaltungshalle sowie einem möglichen Baukomplex auf dem sogenannten Reichelgrundstück und eventuell auch dem Sportverein BSV. Die Photovoltaikanlage auf dem Hallendach könnte den Strom für eine Wärmepumpe liefern, erläuterte er dem Stadtrat. "Vielleicht ist das wirklich was für eine intelligente Lösung", warb Galster. Zwar ist eine Tiefgarage geplant, als fahrradfreundliche Stadt möchte man auch besonders gute Radabstellplätze und vielleicht vor der Tür zwei Stellplätze für Carsharing. Um den Informationsfluss zu stärken, ist die Stadt dem Verein "Energiewende ER(H)langen" beigetreten.
In diesen Bereich gehört auch der Fahrdienst für Senioren. Er ist sehr erfolgreich und wurde mit dem Innovationspreis "Zu Hause daheim 2017" des Baye-rischen Staatsministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Integration ausgezeichnet.
Der Bauausschuss überlegt, ob es nicht sinnvoll ist, zwei Abschnitte der innerstädtischen Straßensanierung zusammenzulegen, und zwar auf der Hauptstraße den Abschnitt Jahnstraße - ehemaliges Forchheimer Tor und die Strecke zwischen den beiden früheren Stadttoren. "Man erspart sich dadurch ein Jahr Stadtsperrung", sieht Galster als Vorteil.


Kommt sechster Brunnen?

Sanierungsbedarf der alten fünf Brunnen und mehr Wasserbedarf durch Wohnbau lassen die Leithenberggruppe an die Bohrung eines sechsten Brunnens denken. Der oberfränkische Wasserversorger liefert Trinkwasser für Baiersdorfs Ortsteile Igelsdorf und Hagenau. Als Alternative, so Galster, käme auch eine Ablösung der Leitungsnetze in den Ortsteilen durch die Stadt bzw. deren Kommunalunternehmen in Betracht. Ein Wasserbezug aus den Baiersdorfer Quellen dagegen könnte schwierig sein, denn die Wasserzusammensetzung ist sehr unterschiedlich. Baiersdorf fördert aus 25 Metern Tiefe, die Lei-thenberggruppe aus 150 Metern Tiefe, also einem anderen Grundwasserstockwerk.
Baiersdorfs Haushalt 2017 mit einem Volumen von über 15 Millionen Euro sah eine Kreditaufnahme von knapp einer halben Million Euro vor. Deswegen hatte die Rechtsaufsicht Bedenken. Da nun vor allem die Gewerbesteuer stärker als eingeplant sprudelt und die Stadt mehr Grundstücke verkaufen kann, benötigt sie keinen Kredit. Deshalb billigte der Stadtrat gegen die Stimme von Julia Seidel (FDP) eine insoweit abgeänderte Haushaltssatzung.
Das Landratsamt gewährt wegen des überörtlichen Bedarfs für das neue Fahrzeug der Baiersdorfer Wehr einen Zuschuss von fast 50 000 Euro.
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