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Sammler

Gefährte mit Geschichten im Aufseßtal

Der Gasthof Kuchenmühle im Aufseßtal war am Wochenende ein Mekka für Oldtimerfreunde.
Manfred Müller ist der Besitzer dieser Edelkarosse.
 
von THOMAS WEICHERT
Der Cadillac mit der Bezeichnung Sedan DeVille, der 1960 gebaut wurde, gehört seit 20 Jahren dem Steinmetz Manfred Müller aus Mistelbach, den er über Kanada importieren ließ und schließlich in Bremen erworben hat. Die Edelkarosse ist eine Sonderanfertigung mit Luftfederung, hat 335 PS unter der Haube, ist 2,5 Tonnen schwer und läuft 180 Stundenkilometer schnell.

Dieser Cadillac war am Nachmittag immer dicht umlagert und Müller musste den vielen Besuchern alles über die Historie seines Oldtimers erklären. Ein "Schiff", aber nicht ganz so lang wie der Cadillac von Müller, war der Ford Galaxie XL Convertible, den Rainer Böhners Enkeltochter auf den Namen Mary-Lou getauft hat.
Böhner, der Mitglied der Freunde historischer Fahrzeuge in Bayreuth ist, hat das Cabrio mit Baujahr 1970 einst in Holland gekauft. Zugelassen war es einst auf einen Angler in Washington. Als Böhner seinen Ruhestand antrat, kaufte er für sich und seine Frau dieses edle Cabrio, um Ausflüge zu unternehmen.
"Er muss groß und laut sein - und blubbern muss er", sagt Böhner über seinen Galaxie mit rund 300 PS und einer 6,4-Liter-Maschine, die im Stadtverkehr an die 25 Liter Sprit braucht. Auf der Autobahn reichen aber auch 14 Liter.


Roller für die ganze Familie

Geradezu winzig ist daneben der NSU von Karl Möckel aus Erlangen mit Baujahr 1961. "Das Auto war mal mein Alltagsfahrzeug", sagt Möckel über den NSU mit 65 PS, der immerhin 160 Stundenkilometer Spitze läuft.
Mit einem VW Bus T2 waren Martin Barthel und sein Sohn Julian aus Coburg zum Treffen bei der Kuchenmühle gekommen. Ursprünglich war der T2 ein Lieferwagen, der schließlich zum Rot-Kreuz-Fahrzeug umgebaut wurde. Martin Barthel ist ebenso Mitglied der Heinkel-Freunde Oberfranken, die mit mehreren Heinkel-Rollern gekommen waren.

"Der Heinkel-Motorroller ist heute Kult", sagt Gerhard Wenzel aus Hof, Chef des regionalen Heinkel-Clubs, der zum Heinkel-Club Deutschland mit über 4500 Mitgliedern gehört. Ernst Heinkel, der vor dem Zweiten Weltkrieg Flugzeuge gebaut hat, produzierte nach dem Krieg diese Vier-Takt-Motorroller, von denen 155 000 Stück gebaut wurden. "Es war ein Roller für die ganze Familie", sagt Wenzel, der damit schon über die Alpen gefahren ist.
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