Sanierung

Frankenweg in Pottenstein ist wieder sicher

Der Frankenweg zwischen Pottenstein und Tüchersfeld ist nun wieder sicherer. Im Bereich der Kletterfelsen gegenüber der Bärenschlucht haben die Arbeiter des Naturparktrupps zwei völlig marode Treppenanlagen komplett erneuert.
Manfred Späthling und Tino Röhrer  Bürgermeister Stefan Frühbeißer, Erwin Sebald und Wolgang Geißner  (l.) stehen an einer der neuen Treppenanalgen am Frankenweg zwischen Tüchersfeld und Pottenstein auf  Höhe der Bärenschlucht oberhalb der B 470. Foto: Weichert
 
Wie Bürgermeister Stefan Frühbeißer (CWU) kurz vor Abschluss der umfangreichen Wanderwege-Sanierung vor Ort erklärte, hätte die Stadt Pottenstein dies aus eigener Finanzkraft und ohne Zuschüsse über den Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst nicht leisten können. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 11.778 Euro.

Immer wieder hatte Erwin Sebald, Vorsitzender der Ortsgruppe Tüchersfeld des Fränkische Schweiz Vereins den schlechten Zustand des überörtlich bedeutenden Wanderwege-Abschnitts bemängelt. Wie Wolfgang Geißner, Geschäftsführer des Naturparkvereins, erklärte, gibt es für Wanderwege aber nur noch Zuschüsse, wenn diese generalsaniert werden müssen. Dies bedeutet, dass ein Wanderweg erst völlig marode sein muss, damit dessen Instandsetzung auch gefördert werden kann.

Etwa zwei Wochen arbeiteten die drei Arbeiter des Naturpark-Trupps an der Instandsetzung des romantischen Wanderweges, über den nicht nur der Frankenweg, sondern beispielsweise auch der "Main-Donau-Fernweg", der "Fränkische-Schweiz-Fernweg", oder der Geotopweg des Fränkische-Schweiz-Museums Tüchersfeld führt.

Verbot für Reiter


Instand gesetzt werden mussten zwei Treppenanlagen im Bereich der Kletterfelsen "Püttlacher Wand" und am "Teufelskrallenturm". An der Püttlacher Wand wurde die völlig marode Betontreppe komplett entfernt. Alle Stufen dort waren nicht mehr trittsicher. Die rund 40 Stufen wurden in Massivbauweise mit eisenarmierten dicken Eichenbalken als Trittschwellen ersetzt. Um die talseitige Wegkante zu sichern, wurden auf 30 Laufmetern Eichenkanthölzer mit Eisenarmierung angebracht.

Auch unterhalb des Kletterfelsens namens "Teufelskrallenturm" wurde die bisherige ebenso marode Treppen komplett entfernt und durch 30 Eichenbalken-Erdstufen ersetzt. Frühbeißer wies ferner darauf hin, dass Reiter den Weg aus Sicherheitsgründen nicht benutzen dürfen. Immer häufiger seien Reiter mit ihren Pferden auf diesem Weg zu sehen. Falls sein Aufruf nicht fruchte, müsse die Stadt den Weg für Reiter sperren, bedauerte Frühbeißer.
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