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Marktgemeinderat

Fahrbahn in Oberleinleiter wird komplett erneuert

Im Gremium wurden die Vorplanungen für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Oberleinleiter diskutiert.
Um die Ortsdurchfahrt von Oberleinleiter und die Kosten derer Erneuerung ging es in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung. Foto: Carmen Schwind
 
von CARMEN SCHWIND
Ingenieur Peter Bittel stellte in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats Heiligenstadt die Vorplanung für den Straßenvollausbau der Ortsdurchfahrt in Oberleinleiter vor. Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit) erklärte vorher, dass im Rahmen der Erneuerung der Abwasseranlagen, der Wasserversorgung und der Verlegung vom Glasfasernetz 70 Prozent der Staatsstraße, die durch Oberleinleiter führt, sowieso aufgebrochen werden müssten.
Deshalb beabsichtigt die Marktgemeinde in Absprache mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg, Fahrbahn und Gehwege komplett zu erneuern. Peter Bittel zeigte anhand von Bildern und Grafiken, dass der Gehweg in Oberleinleiter nicht komplett durchgängig ist. Im Norden Richtung Tiefenpölz müsste der Gehweg um etwa 52 Meter, im Süden Richtung Burggrub um etwa 120 Meter verlängert werden.
Dafür sei geringfügig Grund von Privateigentümern zu erwerben. Wegen der fehlenden Gehwege sind die Fußgänger gezwungen, auf der Straße zu laufen und sind damit einer Gefährdung ausgesetzt. Der Ingenieur erklärte weiter, dass der Ausbau der Straße auf der vorhandenen Trasse erfolgen soll. Die asphaltierte Straße soll durch einen sechs Zentimeter höheren Betonbordstein abgegrenzt werden, und beidseitig sollen Granitrinnen angebracht werden. Nach dem Vortrag entstand eine Diskussion über den Ausbau des Gehwegs.
Heiko Ott (BN) schlug vor, wenn man schon dabei sei, sollte man den Gehweg bis zur Brücke verlängern, um einen Anschluss an den Radweg zu haben. Das lehnte Krämer ab: "Das ist nicht im Haushalt drin." Elisabeth Dicker (CSU) schlug vor, beim Bauamt nachzufragen, ob es Fördermittel gibt, um den Trampelpfad nach der Brücke auszubauen. Das will der Bürgermeister machen. Dieter Friedrich (WG) schlug vor, neben der Brücke eine Behelfsbrücke für Fußgänger anzubringen. Krämer meinte das ginge nicht so einfach, da es dafür viele Vorschriften gebe.
Ingenieur Bittel trug weiter vor, dass er die Gesamtausbaukosten für die Erneuerung der Gehwege im Vollausbau auf etwa 155 000 Euro schätze. Der Vollausbau der bestehenden Gehwege mache etwa 112 500 Euro aus, die Verlängerung Richtung Tiefenpölz 12 500 Euro und die Verlängerung Richtung Burggrub circa 30 000 Euro.
Anke Kraasz (BN) wollte wissen, was an Kosten auf die Bürger zukommen könnte. Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt trug vor, dass bei einer Erneuerung vorhandener Gehwege die Bürger an einer Ortsstraße 70 Prozent, an einer Haupterschließungsstraße 55 Prozent und an einer Hauptverkehrsstraße 45 Prozent der Kosten tragen müssen. Beim Neubau eines Gehwegs werden die Bürger mit 90 Prozent der Kosten belastet. Heiko Ott (BN) machte darauf aufmerksam, dass die 50 Meter Richtung Tiefenpölz nur einen Anlieger betreffen: "Das ist für den ein immenser Kostenfaktor."
Krämer war allerdings der Ansicht, dass man nicht den einzelnen Anlieger sehen dürfe, sondern das Ganze. Er habe bereits Gespräche mit den Eigentümern geführt. Peter Landendörfer (WG) wies darauf hin, dass dieses Projekt zukunftsweisend sein soll. Bernd Büttner (BN) fragte nach, warum eine Planung gemacht werden soll, wenn man gar nicht wisse, was die Bürger wollen.
Monika von Stauffenberg (CSU) schlug vor, die Planung der Straße zu beschließen, aber den Gehweg davon zu trennen. Bürgermeister Krämer wollte jedoch erst den Beschluss, dann Gespräche mit den Bürgern.
Die Räte einigten sich, dass sie der Vorplanung zustimmen, dass die Baumaßnahmen öffentlich ausgeschrieben werden sollen, und dass mit den Anliegern über die Gehwegverlängerung gesprochen werden soll.
Die Fraktion Bürgernähe wollte, dass der veränderte Beschlussvorschlag vorgelesen wird, bevor sie dem zustimmen. Peter Landendörfer hielt das für "Kindergarten". Dazu wollte Bernd Büttner Stellung nehmen, was der Bürgermeister nicht erlaubte.
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