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Elektromobilität

E-Mobilität in Forchheim: Verkehrsüberwacher fahren jetzt elektrisch

Die Stadtverwaltung hat seit vergangener Woche ein geleastes E-Fahrzeug im Fuhrpark. Ein weiteres Auto ist schon bestellt. Die Kosten bleiben aber geheim.
Oberbürgermeister Uwe Kirschstein freute sich mit Annett Flemming (links) und Mariana Kemmerth von der Forchheimer Verkehrsüberwachung über das neue elektrische Außendienst-Fahrzeug. Foto: Ronald Heck
 
von RONALD HECK
"Das Auto ist klasse, es fährt schön ruhig", sagt Mariana Kemmerth. Die Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung der Stadt Forchheim ist eine der ersten, die mit dem neuen Elektroauto gefahren ist. Seit vergangenem Dienstag sind die Verkehrsüberwacher mit einem neu geleasten BMW i3 im Einsatz.

"Wir wollen aktiv am Thema Elektromobiliät teilhaben", meint Oberbürgermeister Uwe Kirchsteiner (SPD). Die Stadtverwaltung habe schon länger geplant, ein E-Auto zu besorgen. Überlegungen, einen Hybrid als eigenes Dienstfahrzeug zu holen, seien bislang an zu hohen Kosten gescheitert. Gemeinsam mit seinem Fahrer Werner Horsch habe er daraufhin überlegt, wo Elektrofahrzeuge effizient eingesetzt werden könnten.

Seiner Meinung nach biete sich der Bereich Verkehrsüberwachung für Elektro-Fahrzeuge an, da die Mitarbeiter im Stadtgebiet Forchheim mit dem Auto fahren, um nach Falschparkern Ausschau zu halten. "Hier geht es um kurze Wege. Aber die Damen und Herren der Verkehrsüberwachung sind natürlich immer unterwegs", so Kirschstein.

Das E-Auto ist das selbe Modell, das auch das Landratsamt Forchheim seit fast zwei Jahren im Einsatz hat. Werner Horsch, der den Fuhrpark der Stadtverwaltung sehr gut kennt, hat mit dem zuständigen Mitarbeiter beim Landratsamt über ihre Erfahrungen mit dem E-Auto gesprochen. Das Fahrzeug sei wartungsarm. "Ich habe verschiedene Angebote eingeholt und der BMW i3 war das wirtschaftlichste", meint Horsch. Auch die Reichweite und die Ausstattung des neuen Fahrzeugs spiele eine wichtige Rolle. Das Fahrzeug könne bei sommerlichen Temperaturen mit einer vollen Akkuladung auf jeden Fall 200 Kilometer weit fahren.


Normale Steckdose reicht aus

Das Modell kann an einer normalen 230-Volt-Steckdose aufgeladen werden und braucht keine extra installierte Ladestation. "Wenn der Letzte abends das Auto in die Garage stellt und einsteckt, dann kann derjenige, der Frühdienst hat, einfach wieder losfahren", erläutert Horsch. In fünf bis sechs Stunden ist der Motor wieder voll aufgeladen. Das Auto kann auch an einer Schnellladestation in circa einer halben Stunde voll "aufgetankt" werden.

Die Stadtverwaltung verzichtet auf eine fest verbaute Wandladestation, die bis zu 1 000 Euro kosten würde. Das Fahrzeug kostet neu rund 44 000 Euro. Die Stadtverwaltung hat das E-Auto für 24 Monate geleast. Was die Kommune genau zahlt, wird nicht preisgegeben. Die Hersteller halten die Leasing-Raten für Behörden geheim. "Den Betrag darf ich leider nicht sagen. Das habe ich bei BMW unterschrieben", sagt Horsch: "Aber ich glaube, man kann schon verraten, dass die Gemeinden das Auto deutlich billiger bekommen als der Normalverbraucher."

Die Stadt Forchheim hat bereits den zweiten BMW i3 für die acht Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung bestellt. Mariana Kemmerth, die vorher noch nie ein E-Auto gefahren ist, freut sich jedenfalls: "Die Automatik-Schaltung und der geräuschlose Motor sind noch ein wenig ungewohnt, aber das passt schon."


Detaila rund um das neue Elektro-Fahrzeug

Neu ist der BMW i3 mit einem Preis von 44 109 Euro gelistet. Das neue Fahrzeug der Stadt Forchheim ist ein Behörden-Leasing für 24 Monate. Dabei handelt es sich um ein spezielles Leasing-Angebot für öffentliche Ämter. Die genauen Leasing-Raten für Gemeinden dürfen laut Hersteller nicht preisgegeben werden.

Der Elektromotor des BMW i3 bringt 75 Kilowatt Leistung, Das entspricht 102 PS. Das E-Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometern.

Das Fahrzeug verbraucht durchschnittlich 12,6 Kilowatt Strom auf 100 Kilometern. Mit vollgeladenem Akku hat der BMW i3 eine Reichweite von rund 200 Kilometern.

Das geleaste E-Auto der Stadt Forchheim ist mit LED-Licht, Sitzheizung, Regensensor, Klimaanlage, Tempomat, Navigationsgerät, Ladekabel und Winterrädern ausgestattet.

Die Verkehrsüberwachung fuhr vorher einen VW Polo, Benziner, mit 60 PS.
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