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Finanzierung

Die Kosten in Pinzberg schießen durch die Decke

Der Bau der Pinzberger Kinderkrippe wird um 160 000 Euro teurer als dies der zuständige Architekt kalkuliert hatte.
Die Arbeiten am Rohbau der Pinzberger Kinderkrippe gehen inzwischen voran.  Foto: Franz Galster
 
von FRANZ GALSTER
Der finanzielle Aufwand für den Anbau der Kinderkrippe in Pinzberg übersteigt deutlich den vom Forchheimer Architekturbüro Herbert Amtmann kalkulierten Kostenrahmen. Dies räumte Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein.
Geplant ist der Anbau der zweiten Krippengruppe. Die Kosten waren auf insgesamt 480 000 Euro veranschlagt - nach aktuellem Ausschreibungsstand muss allerdings mit 640 000 Euro gerechnet werden.


Kritische Nachfragen

Der Rohbau hat bereits begonnen. Bis Sommer kommenden Sommern, wenn das nächste Kindergartenjahr beginnt, soll die Erweiterung fertiggestellt werden. Jetzt legte Seeber die Angebote für Fliesenarbeiten, Innentüren, Sonnenschutz und Malerarbeiten auf den Tisch.

Die entsprechenden Preise liegen exorbitant über den veranschlagten Kosten. Lediglich der Preis für die Malerarbeiten mit einem relativ leichten Aufschlag wurde von den Gemeinderäten akzeptiert und vergeben. Kritisch hinterfragten einige Räte die Qualität der ursprünglichen Kostenermittlung durch den Architekten.

Gemeinderat Michael Schmitt (FW) wies schon einmal vorsorglich auf die geplante künftige Renovierung der alten Schule und mögliche Risiken in Pinzberg hin, für die Zuschüsse des Staates fließen werden und ebenfalls Kosten von rund 300 000 Euro bis 350 000 Euro genannt sind. Hier kalkulierte allerdings Architekt Thorsten Glauber, wobei viele Details noch offen sind. Nach Kunreuth hat nun auch Pinzberg das Problem der Kostenexplosion. Ganz offensichtlich spielt die boomende Konjunktur eine entscheidende Rolle. Viele angefragte Firmen machen erst gar kein Angebot. Die Auftragsbücher sind voll. Die weit überteuerten Lose werden auf Beschluss des Gemeinderates neu ausgeschrieben.

Keine gravierenden Einwände gab es für die Voranfragen für drei Wohnhäuser in Pinzberg und Dobenreuth. Reichliche Diskussionen erzeugte dagegen die Bauleitplanung mit dem Antrag auf vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes Krüppelwiesen in Dobenreuth. Dabei geht es um eine Bauparzelle auf dem Weg vom Gemeinschaftshaus zur Dorfstraße. Die beteiligten Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange waren gehört und gaben ihre Zustimmung. Da das Baugebiet vor dem Sportplatz des VFL Dobenreuth liegt, legt der Verein Wert darauf, dass der regelmäßige Sport- und Gastronomiebetrieb nicht beeinträchtigt wird.

Schließlich ging es noch um einen Zugangsweg von der Straße Brünnleinwiesen zum Gemeindehaus. Der Besitzer der beantragten Bauparzelle hatte verbindlich in Aussicht gestellt, im Gegenzug zur Genehmigung einen entsprechenden Streifen Land abzutreten. Diese Zusage wollten einige Gemeinderäte verbindlich zugesichert haben, bevor der Satzungsbeschluss veröffentlicht und damit die Parzelle baureif wird. Der Land-streifen wäre auch im öffentlichen Interesse, da dort Wasser- und Stromleitungen liegen. Seeber will sich um die Lösung des Themas bemühen; er will also erst Kauf oder Grunddienstbarkeit sichern und erst dann den Satzungsbeschluss veröffentlichen.


Die Anwälte haben das Wort

Ruhen tun zurzeit die Arbeiten am Baugebiet "Eglsee". Ein beteiligter Grundstückseigentümer hat eine Normenkontrollklage beim Bayerischen Verfassungsgericht in München wegen vermeintlicher Benachteiligung am Grundstück eingereicht. Jetzt haben erst einmal die Rechtsanwälte beider Seiten, von Kläger und Gemeinde, das Wort. Die Überwachung des ruhenden Verkehrs in den Ortsteilen der Gemeinde Pinzberg wird Realität. Das Unternehmen K&B Kommunale Dienstleistung übernimmt diese Aufgabe.

Damit will man vor allem den Falschparkern auf Geh- und Wanderwegen auf den Leib rücken und ein ständiges Ärgernis in den Griff bekommen.
Zum Schluss bestätigte der Gemeinderat Tobias Stöhr als stellvertretenden Feuerwehrkommandanten der FFW Gosberg. Die für Ende Oktober angesetzte Bürgerversammlung in Gosberg zum Thema "Sanierung der Bahnhofsstraße" wird um voraussichtlich zwei Wochen verschoben. Die Erarbeitung der Planung und Ermittlung der Kosten erfordern noch Zeit.
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