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Region  // Forchheim

Kulturerlebnispfad

Das Kopfeichenland am Hetzleser Berg entdecken

Am Hetzleser Berg gibt es nun einen Rundwanderweg, auf dem Einheimische und Gäste die einmalige Natur dort erleben können. Am Samstag wurde er offiziell eingeweiht.
So sehen sie aus, die Kopfeichen rund um den Hetzleser Berg. Foto: Franz Galster
 
von FRANZ GALSTER
In einer kurzen Feierstunde wurde am Samstag ein neuer Kulturerlebnisweg eröffnet, der Rundwanderweg "Kopfeichenland" in der Gemeinde Hetzles. Überraschend viele Besucher, darunter auch MdL Thorsten Glauber (FW), fanden sich dafür zur Freude von Claus Schwarzmann, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Forchheim, im Feuerwehrhaus von Hetzles ein.

Der Kulturerlebnispfad erstreckt sich über den Hetzleser Berg. Auf dem 12 Kilometer langen Weg führt der Lehrpfad die Besucher durch unterschiedliche Biotope und die typischen Kulturelemente der Fränkischen Schweiz.
Schwarzmann dankte den vielen Helfern für ihren Einsatz. Sie hatten mitgewirkt am Bayern-Netz-Natur-Projekt "Kultur- und Naturlandschaft mit Kopfeichen am Hetzleser Berg", das über fünf Jahre lief und mit 270 000 Euro gefördert wurde. Treibende Kraft vor Ort war Projektmanager Leo Anwander vom Landschaftspflegeverband Forchheim.

1100 Kopfeichen in der Region

350 Kopfeichen mit ihren seltenen, Holz bewohnenden Käfern wurden im Umkreis erfasst und gepflegt. Damit soll der Strukturreichtum am Hetzleser Berg erhalten bleiben. Insgesamt wird die Zahl der Kopfeichen in der Region, die bis nach Kunreuth reicht, auf rund 1100 Stück geschätzt. Die Genehmigung zur Verlängerung des Projektes um drei Jahre liegt vor, sie ist für fünf Jahre beantragt.

Anwander arbeitete eng zusammen mit den Geographen Thomas Sokoliuk (Universität Erlangen) und Simon Hauenstein (Universität Tübingen) sowie mit dem Kulturbeauftragten des Landkreises Forchheim, Toni Eckert. Gemeinsam entwickelten sie die Idee, einen Kulturerlebnisweg zu errichten.

Im Rahmen einer Projektarbeit haben 25 Geographie-Studenten der Universitäten Erlangen und Tübingen zu ökologischen und kulturgeographischen Themen 18 Schautafeln erarbeitet, welche den Besuchern umfassende Informationen zur Landschaft rund um Hetzles bieten. In einer Lichtbildpräsentation erläuterten die Studenten Christian Bödinger und Dominik Birkenmeier aus Tübingen die Vorgehensweise und die Charakteristik des Projektes.

Bevölkerung eingebunden

Bürgermeister Franz Schmidtlein (Bürger aus Hetzles und Honings) freute sich über die gelungene Arbeit der jungen Leute: "Sie sehen die Dinge oft anders und lassen ein solche Projekt zu einer Erfolgsgeschichte werden." Leo Anwander sei es außerdem gelungen, die Bevölkerung gut in das Projekt einzubinden. Neben Hetzles ist auch Neunkirchen am Brand von dem Projekt betroffen, weshalb Heinz Richter (FWG) ebenfalls an der Feierstunde teilnahm.

"Hier dürfen wir ein Juwel eröffnen", betonte auch Landrat Hermann Ulm (CSU) und dankte allen, die den Weg durch das Kopfeichenland mitgestaltet haben. Landschaft, Geologie, Naturschutz - es sei alles dabei. Der Weg habe Leuchtturmcharakter.

Projektleiter Leo Anwander dankte den vielen Helfern, den beteiligten Behörden, aber auch dem örtlichen Bauhof, der die Schilder mit aufgestellt hat. Er vergaß auch die Grundstückbesitzer nicht, die das Aufstellen auf ihrem Land erlaubt haben.

Mit dem symbolischen Enthüllen einer Tafel in der Nähe des Feuerwehrhauses durch Landrat Ulm und Bürgermeister Schmidtlein wurde der neue Rundweg im Kopfeichenland um Hetzles offiziell seiner Bestimmung übergeben.


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