Forchheim
Katharinenspital

Das Forchheimer Katharinenspital wird zerlegt

Der Abbruch des ehemaligen Seniorenheimes der Stadt hat begonnen. Alle Materialien werden getrennt entsorgt.
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Ein "Bissen" des Longarm-Baggers und die Gaube ist weg.  Fotos: Josef Hofbauer
Ein "Bissen" des Longarm-Baggers und die Gaube ist weg. Fotos: Josef Hofbauer
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Nur ein einziger kräftiger Biss und die Gaube vom Dachgeschoß des einstigen Katharinenspitales hängt komplett zwischen den Zähnen des Langarm Baggers. Langsam legt die Spezialmaschine die Holzkonstruktion auf dem Boden ab.

Dann holt der Baggerführer aus, um sich den nächsten Happen zu schnappen. So nagen die Abbruch-Geräte Stück für Stück an der Substanz des ehemaligen Seniorenheimes, das einem Neubau Platz machen muss. An Stelle des Altbaus entsteht ein modernes Appartement-Haus mit Tagespflege und einer zentralen Betreuungsstelle.

Nach einem halben Tag sind bereits die Hälfte der Dachgauben verschwunden. Auch die dunklen Holz-Balkone im zweiten Obergeschoss sind bereits zur Hälfte heruntergerissen.

Während sich die Bagger einen Bissen um den anderen schnappen, sortieren Bauhelfer mit Mundschutz in weißen Schutzoveralls im Innenhof des Katharinenspitals das Material und entsorgen Dämmstoffe in großen, weißen Plastiksäcken. Im Inneren des Gebäudes trennen gleichzeitig Arbeiter mit Winkelschleifern alte Leitungen und flexen Heizungsrohre ab. Alles muss schließlich raus.

Das Material wird feinsäuberlich getrennt. Mit erstaunlicher Präzision erfassen die mächtigen eisernen Zähne der Bagger im Pinzettengriff jedes einzelne Holzteil, jedes Rohr und jedes Blech- oder Messingteil, um es auf mehreren großen Haufen sortenrein zwischenzulagern. Von hier aus werden die unterschiedlichen Materialien auf Container geladen und abtransportiert.

Erst wenn der Dachstuhl, sämtliche Gauben und die Holz-Balkone komplett entfernt sind, dürfen die großen Bagger ran. Dann wird auch das Mauerwerk dem Erdboden gleich gemacht.
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