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Bürgerversammlung

Brücke in Haag: aus Holz oder doch aus Beton?

Dass Haag eine neue Brücke benötigt, steht außer Frage. Die Frage nach dem Material allerdings ist weiter ungeklärt.
Die schon etwas in die Jahre gekommene Brücke in Haag  Fotos: Paul Pöhlmann
 
von REINHARD LÖWISCH
Breiten Raum nahm in der Muggendorfer Bürgerversammlung ein weiteres Mal die Diskussion über den Bau der Haager Brücke ein. Während sich der Wiesenttaler Marktrat, wenn es um die Frage nach einer Holz-oder Betonbrücke geht, noch einen Weg durch einen dichten Dschungel aus Kosten, Zuschüssen Tragfähigkeit, Naturverträglichkeit schlagen muss, haben zwei Haager, Hubert Hunstein und Hans Richter, längst ihre klare Meinung.
Hunstein genügt eine Holzbrücke für den Pkw-Verkehr; der Schwerlastverkehr und die Feuerwehr könnten Haag von Streitberg und Muggendorf her über einen Forstweg erreichen. Richter dagegen bevorzugt eine tonnenschwere Betonbrücke.


Nicht ins offene Messer

Bezüglich der Brücke von Streitberg nach Niederfellendorf, im Westen der Neideck gelegen, gab es in den 1980er Jahren eine ähnliche Diskussion. Landrat Otto Ammon gab seinerzeit am Ende die Richtung vor: Eine handwerklich gefertigte Holzbrücke am Fuße der Neideck sollte es werden, sonst gebe es keinen Zuschuss.
Das Bauwerk aus Spessart-Eiche kostete damals 1,3 Millionen Mark, wobei es eine Förderung von Freistaat und Landkreis in Höhe von 90 Prozent gab.

"Warum ins offene Messer rennen, wenn es eine naturverträgliche Lösung im Osten der Neideck auch gibt", brachte es jetzt Bürgermeister Helmut Taut (FWW) auf den Punkt. Es war die fünfte Bürgerversammlung in Wiesenttal in Folge.

In seinem eineinhalbstündigen Vortrag vermittelte Bürgermeister Taut einen Einblick über die Gesamtsituation der 2463 Einwohner zählenden Flächengemeinde. Zur Grundschule sagte Taut: "Da werden im Jahr 24 Kinder geboren. Und am Ende besuchen nur 16 die Wiesenttaler Schule. Die anderen werden von den Eltern nach Bayreuth, Forchheim oder Ebermannstadt gefahren." Dabei laufe die Wiesenttaler Schule mit ihren annähernd 80 Kindern wirklich gut. "Unsere Kinder sind uns wertvoll und teuer", sagte Taut.

Die Umlage an den Schulverband Ebermannstadt betrage 146 000 Euro, der Personalkostenzuschuss für die Kindergärten 352 000 Euro. Dass der Markt seit einigen Jahren vom Freistaat eine Stabilisierungshilfe von jährlich 500 000 bekommt, sei erfreulich.

"Wir sind nicht auf Rosen gebettet, aber wir schaffen es", sagte Taut. Der Dank des Bürgermeisters richtete sich an die bayerische Staatsregierung für die Unterstützung des "flachen Landes" in den vergangenen Jahren. Immerhin konnten an den Vermögenshaushalt annähernd 900 000 zugeführt werden. Die Besucherzahlen der Binghöhle" sind leicht gestiegen. Für die Führungen gab es regelmäßig Lob.
Rückgängig seien dagegen der Besucherzahlen des Freibads gewesen. Beide Einrichtungen seien laut Taut eben stark wetterabhängig.
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