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Benni Singer siegt im Maßkrug-Weitschieben

Benni Singer (23) aus Hausen hatte die besten Schübe: Der 23-Jährige konnte sich beim diesjährigen "Maßkrugweitschieb-Wettbewerb", den der 1. FC Burk im Rahmen der am Wochenende stattfindenden Burker Kerwa veranstaltet hatte, am Freitagabend beim "Gaudi-Wettbewerb" gegenüber 31 Mitkonkurrenten durchsetzen und stand am Ende als Gewinner der Spaßveranstaltung fest.
Zweiter Vorstand Edi Kainer und Lucius Burk-Vorstand Holger Lehnard messen sich im Maßkrug-Wettschieben. Foto: Hitschfel
 

Es ist 21.45 Uhr im vollbesetzten Burker Festzelt: Im Finale des Maßkrugweitschieb-Wettbewerbs stehen sich der 23-jährige Benni Singer aus Hausen und sein Konkurrent Edmund Kainer (zweiter Vorstand des FC Burk) gegenüber. Die Aufgabe: Einen mit Leitungswasser gefüllten Maßkrug mit einem einzigen kräftigen Schub so nah wie möglich vom einen Ende eines Biertisches an das andere Ende zu befördern. Aber Vorsicht: Bei zu wenige Schwung überholt vielleicht der gegnerische Krug und man hat verloren, bei zu viel Elan gleitet der Bierkrug über den Biertischrand hinweg, fällt in einem davor stehendem Wasserbehälter und man hat verloren.

Insgesamt 32 Teilnehmer nahmen am diesjährigen Weitschieb-Wettbewerb teil. Der Turniermodus: K.O.-System. Es traten also immer zwei Kontrahenten gegeneinander an; der Verlierer musste ausscheiden. Am Ende hieß das Finale dann Benni Singer gegen Edmund Kainer. Mit einem großen Schwung schoben beide Teilnehmer ihre Maßkrüge über die nasse Tischfläche. Kainer nahm zuviel Schwung, sodass der Krug im aufgestellten Wasserfass landete und er ausschied. Damit stand der Sieger beim diesjährigen Maßkrugweitschieb-Wettbewerb fest.

Gibt es überhaupt eine Taktik, mit der man bei einem solchen Spaßduell punkten kann? "Nein, einfach drauf los schieben", witzelte Singer. "Es ist einfach schwer, den richtigen Schwung rauszufinden", führt er weiter aus. "Wie man es macht, ist es verkehrt; da gehört viel Glück dazu." Für seinen Sieg hat er einen Geldpreis über 50 Euro bekommen.

Bürgermeister Streit übernahm den Anstich


Vor dem Wettbewerb hatte Bürgermeister Franz Streit gemeinsam mit der Forchheimer Bierkönigin die diesjährige Burker Kerwa offiziell mit einem Bieranstich eröffnet. Für die musikalische Umrahmung sorgte die "One-Man-Band" Rainer. Am Samstag geht die Burker Kirchweih in ihre nächste Runde. Um 14.30 Uhr wird der Kerwasbaum abgeholt und aufgestellt. Kirchweihmusik kommt dann von den Ehrabocher Musikanten. Ab 19.30 Uhr findet die Große Kirchweih-Kultnacht mit den Moskitos statt, Eintritt nur für Personen ab 16 Jahren.

Der Sonntag beginnt um zehn Uhr mit einem Frühschoppen, bevor dann um 14.15 Uhr das Betzenaustanzen der Kinder stattfindet. Ab 15.30 Uhr gibt es dann Stimmungs- und Unterhaltungsmusik mit den Weilersbacher Musikanten. Der Montag beginnt traditionell um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst der Vereine mit anschließendem großen Zeltfrühschoppen mit dem Walberla-Express. Um 13 Uhr wird dann der "Göger rausschlogn" und um 18 Uhr findet dann das Betzenaustanzen der Jugend statt.

Kommentare

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  • community  KulturKultur Diesen Post kommentierenkommentieren

    Au weh!Wenn das der Festbewerter erfährt. Schon wieder ein niederschwelliges Event in Forchheim. Da wirds bald krachen! Ohne Eintrittspreis ist es keine Kultur. Nicht einmal Brauchtum!

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