Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Wissenschaft

Bärnfelser Astrophysiker treffen sich seit 10 Jahren

Seit zehn Jahren treffen sich in Bärnfels Astrophysiker, um sich über ihr Forschungsgebiet auszutauschen. Was das Universum im Innersten zusammenhält, interessiert auch den Doktoranden Alexander Enzenhöfer.
Die Explosionswolke ist durch einen Stern erzeugt worden. Dieser ist 1054 explodiert. Mit vergleichbaren Phänomen beschäftigen sich die Forscher in Bärnfels.  Foto, Repro: Galster
 
von FRANZ GALSTER
In diesen Tagen findet zum zehnten Mal die Astroteilchen-Schule im Gasthof "Drei Linden" statt. Physiker und junge Doktoranden kommen aus ganz Deutschland zu dieser jährlich stattfindenden und zehn Tage dauernden Veranstaltung. Dann verwandeln sie einen Raum des Gasthofs in einen Hörsaal.

Hier, in der Ruhe und Abgelegenheit der Fränkischen Schweiz, können sich die Teilnehmer ideal auf die Astrophysik konzentrieren.

Erfahrene Wissenschaftler aus dem In- und Ausland referieren über ihr Forschungsgebiet. Dieses existiert überhaupt erst seit zehn bis fünfzehn Jahren, erläutert die Professorin Gisela Anton von der Universität Erlangen.
Sie leitet die Astroteilchen-Schule in Bärnfels.

Die Unterrichtssprache ist durchgehend Englisch.
Es geht zum Beispiel um die kosmische Strahlung, um Neu trinos aus Sternexplosionen und um die Entwicklung des Universums. Es geht in der Astrophysik auch um die Frage, welche Bedeutung Elementarteilchen haben. "Wir suchen im Kosmos, wie auch im großen Teilchenbeschleuniger in Genf", sagt Gisela Anton.

Industrie oder Forschung

Einer der aufmerksamen Zuhörer ist Alexander Enzenhöfer aus Nürnberg. Er ist Doktorand an der Universität Erlangen: "Ich finde die Veranstaltung sehr informativ. Hier wird intensiv über Forschung geredet. Die Arbeit eröffnet mir Möglichkeiten in Forschung und Industrie."

Ein klassisches Arbeitsfeld finden Astrophysiker in der Strahlungstechnik. Beispielsweise bei Siemens in Forchheim. In Bärnfels finden die Physiker beste Voraussetzungen. "Wir sind hier 24 Stunden zusammen, freiwillig eingesperrt. Die Landschaft, das Umfeld bietet die Möglichkeit, auch wieder zu entspannen. Wir haben mit Bärnfels eine kleine Perle gefunden", schwärmt Anton.

Während die Universität Erlangen den wissenschaftlichen Teil der Veranstaltung organisiert, sorgen Heinrich und Sabine Schmitt vom Gasthof "Drei Linden" für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Beide Aspekte werden von den jungen Physikern geschätzt und machen die Astroteilchen-Schule in Bärnfels zu einer Erfolgsgeschichte .


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.