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Auch dieser Berg ruft mächtig

Von Freitag bis Sonntag steht das traditionelle Walberlafest auf dem Programm. Es zieht Tausende in seinen Bann.
Das Walberlafest zieht die Besucher magisch an. Foto: Archiv
 

An jedem ersten Sonntag im Mai geht auf dem Plateau der Ehrenbürg bei Kirchehrenbach, umgangssprachlich das Walberla, das sogenannte Walberla-Fest, ein Patronatsfest zu Ehren der Heiligen Walburga, über die Bühne. Es gilt als eines der ältesten Frühlingsfest Deutschlands.

Seine Wurzeln soll es in einem alten heidnischen Opferfest zu Ehren Wodans haben. Die dazugehörigen Wallfahrten sind seit dem 9. Jahrhundert bezeugt. 1799 wurden im Geographischen Statistisch-Topographischen Lexikon von Franken 6000 bis 8000 Besucher sowie 200 Schuster, die dort ihre Erzeugnisse anboten, erwähnt.
Das Fest gewann schnell an Beliebtheit und so sind für das Jahr 1923 mehr als 70.000 Festbesucher bezeugt.
An diesem Wochenende ist es wieder so weit. Begonnen wird am heutigen Freitag um 17 Uhr mit dem Aufstellen des Maibaumes durch die Heimatfreunde und die Kerwasburschen. Für Musik sorgt der Musikverein. Gleich im Anschluss erfolgt der Bieranstich durch die Bürgermeisterin Anja Gebhardt. Danach tanzen die "Ehrabocher Stäudla".

Der eigentliche Festbetrieb ist am Samstag, 5. Mai, 10 bis 23 und am Sonntag, 6. Mai, 9.30 bis 23 Uhr. Am Sonntag beginnt um 9.30 Uhr ein Gottesdienst in der Walpurgiskapelle. In alten Schilderungen ist nachzulesen, dass noch Anfang des 19. Jahrhunderts fast alle benachbarten katholischen Gemeinden mit Prozessionen zur Kapelle zogen. 1804 wird geschildert, dass "die wahre Andacht einer groben Lustbarkeit gewichen ist". Die Gemeinde weist darauf hin, dass ab dem Parkplatz gegenüber des Gasthauses "Zum Walberla" die Durchfahrt gesperrt ist. Es fahren Shuttle-Taxis ab Bahnhof, Dorfplatz, Tankstelle oder Landkreisparkplatz bis zum ehemaligen oberen Parkplatz, ab da geht es nur per Pedes weiter.

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  • community  Roth Diesen Post kommentierenkommentieren

    nachträglich betrachtet hat er heuer ...... wegen des schlechten Wetters nicht ganz so laut gerufen. Der Natur tat es gut, dass weniger Menschen "herumgetrampelt" sind.

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