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Region  // Forchheim

Verkehr

An Westumgehung "führt kein Weg vorbei"

Die Bürgerinitiative (BI) "Pro Westumgehung" für Neunkirchen am Brand nimmt aktuell Stellung zur Planung.
Die Bürgerinitiative "Pro Westumgehung" hat wie hier in der Friedhofstraße in Neunkirchen Plakate aufgestellt. Foto: rm
 
Nach der Infoveranstaltung von Marktgemeinde und Straßenbauamt sowie dem Aktionstag der Umgehungsstraßen-Gegner nimmt die Bürgerinitiative (BI) "Pro Westumgehung" Stellung zur vorgestellten Planung.

Das Staatliche Bauamt Bamberg habe insgesamt zehn Trassenvarianten untersucht, um die schonendste und verträglichste Lösung zu finden, schreibt Reinhard Mehl im Auftrag der BI. "Es wurde schnell deutlich, dass um die Umgehungsstraße kein Weg vorbeiführt", urteilt die Bürgerinitiative in der Pressemitteilung.

Neunkirchen sei nicht für den hohen Durchgangsverkehr und schon gar nicht für den Schwerlastverkehr geeignet. Durch die Tore und schmalen Straßen und Gehwege sei die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleistet. "Die Umgehung ist zwingend notwendig", heißt es weiter. Der Verkehr werde auch in Zukunft ansteigen. Die Westumgehung bringe hier eine deutliche Verkehrsentlastung um bis zu 73 Prozent.

Auch das Thema Naturschutz war auf der Infoveranstaltung erläutert worden. So wurde die Trasse aufgrund schutzwürdiger Eichen weiter nach Westen, also weiter weg von Neunkirchen, in den Wald verschoben. Hier rückt die Trasse näher an den Tiefbrunnen 5 heran. Durch bauliche Maßnahmen werde laut BI aber sichergestellt, dass im Falle eines Unfalls Öl nicht ins Grundwasser gelangen könne.

Alle Tiere und Vögel seien entlang der Umgehung gezählt und kartiert worden. Kein Tier dürfe durch den Bau zu sehr gestört oder getötet werden. Zum Beispiel darf während der Brutzeit nicht gebaut werden. Damit Fledermaus und Biber nicht gestört werden, gilt auch ein Nachtbauverbot.

Auch eine Forderung der Ebersbacher Landwirte sei laut BI umgesetzt worden: "Sie wollten keinen Umweg in Kauf nehmen und auf direktem Weg auf ihre Äcker kommen. Also musste die Brücke in der Ebersbacher Senke so ausgeführt werden, dass die Landwirte unter der Westumgehung durchfahren können. Allerdings muss hier noch ein Weg erweitert werden, damit auch alle Ackerflächen erreichbar sind."

Auch die Hetzleser Bürger würden nach Ansicht der BI von der Umgehungsstraße profitieren. Sie können nach der Realisierung direkt auf die neue Straße auffahren und müssen sich nicht mehr durch Neunkirchen quälen. Die BI spricht von Verhandlungen des Neunkirchener Bürgermeisters mit seinem Kollegen in Hetzles, die Verbindungsstraße Hetzles-Westumgehung auch für den LKW-Verkehr zu ertüchtigen.

Zum Thema Hochwasser sei anhand hydrologischer Gutachten dargelegt worden, dass sich durch die Umgehung nur geringe Änderungen außerhalb der Bebauung ergeben würden.

Auch die Verkehrslärm-Emissionen wurden untersucht. Dabei wurden die Häuser entlang der Trasse, die der Umgehung am nächsten sind, mit über 130 Messstellen untersucht. "Alle Grenzwerte werden eingehalten. Hinter der ersten oder zweiten Häuserfront wird kaum noch was zu hören sein", schreibt die BI. Fazit der Bürgerinitiative: "Die Westumgehung verlagert den Verkehr aus Neunkirchen, erhöht die Sicherheit bei bestmöglicher Schonung der Natur."

zum Thema "Westumgehung Neunkirchen"

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