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Abgesang aufs Rock-Café

Die Forchheimer Kneipe schließt am Donnerstag. Das Rauchverbot ist Schuld, sagt der Wirt.
Armin Meinold und Claudia Post schließen am Donnerstag zum letzten Mal ihre Kneipe in der Sattlertorstraße auf. Danach ist Schluss.  Foto: Nikolas Pelke
 

Das Rock-Café in der Sattlertorstraße öffnet am Donnerstag zum letzten Mal. "Es ist einfach nichts los in Forchheim. Besonders abends ist die Stadt tot", sagt Armin Meinold.
Seit März diesen Jahres sei der Entschluss gereift, die Kneipe für immer zu schließen. Freilich sei ihm die Entscheidung vor rund vier Wochen nicht leicht gefallen, die Bar endgültig dicht zu machen. Der 49-Jährige wollte in der Sattlertorstraße mit Live-Musik und guten Bieren aus Franken punkten. "Aber das absolute Rauchverbot hat uns das Genick gebrochen", sagt der Forchheimer. Weil die Gäste nicht mehr zum Glimmstängel greifen durften, blieben zunächst die Kunden am Nachmittag weg. Schließlich seien auch die Umsatzeinbußen am Abend immer größer geworden. Immerhin könne so ein Zigaretten-Päuschen gerne mal ein halbes Stündchen dauern. "In der Zeit konsumieren die Gäste dann nichts." Auch mit besonderen Partys konnte der Wirt keine Kunden mehr von der Couch in seine Bar locken.

"Es war nichts mehr los"


"Am Anfang habe ich noch gedacht, es liegt an mir. Aber dann bin ich abends durch die Stadt gefahren und habe festgestellt, dass nirgendwo in Forchheim nach 20 Uhr noch etwas los ist." Die Misere sei vor zwei Jahren mit dem absoluten Rauchverbot losgegangen. Vorher firmierte die Kneipe noch als Raucherclub. Aber in das historische Gemäuer neben der Kaiserpfalz seien zuletzt einfach zu wenig Leute gekommen. Und das ärgert den "alten Forchheimer". Schließlich sei die Altstadt wunderschön. Allerdings müsste man das "besser verkaufen". Ein "bisschen zu idyllisch" findet auch Lebensgefährtin Claudia Post das Nachtleben.
Jetzt wollen beide mit den zwei Kindern erst einmal ausspannen. Dann das Haus verkaufen. Und in Franken mit einem kleinen Häuschen neu anfangen. Am Donnerstag wollen sie mit ihren Stammgästen, die zu Freunden geworden seien, auf den letzten Abend im Rock Café anstoßen.

Kommentare

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  • community  ddorf66 Diesen Post kommentierenkommentieren

    Man möchte sich FremdschämenDa nimmt der Wirt, lediglich das Geld im Auge habend, jahrelang die gesundheitliche Schädigung seiner Kunden, - Raucher wie Nichtraucher -, und des Personals billigend in Kauf und zeigt schon allein dadurch erhebliche ethische und moralische Defizite. Und dann behauptet er letzlich, dass Rauchverbot, sei Schuld daran, das er schließen müsse.
    Tatsächlich gibt es zwei wirklich greifbare Gründe für die Schließung:
    1.) Sein eigenes kaufmännisches Unvermögen.
    2.) Seine eigene Tabaksucht und die nickelige Starrhalsigkeit mit der er diese verteidigt.

    Denn in Wirklichkeit stehen nach dem Rauchverbot erstmalls, den eindeutig mehrheitlich vorhandenen, jedoch seit vielen Jahren durch den Tabakrauch verprellten Nichtrauchern, Tür und Tor in der Gastronomie weit offen.
    Tatsächlich haben alle Wirte, denen es gelungen ist, das Vertrauen der lange Jahre verunsicherten Nichtraucher zurückzugewinnen, seit Einführung des Rauchverbotes, satte, in der Regel zweistellige Umsatzsteigerungen schreiben dürfen. Und das obwohl vor dem Rauchverbot Jahrelang die Umsätze sanken!
    Vor diesem Hintergrund möchte man sich sowohl für den Wirt, als auch für den Bericht fremdschämen!

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  • community  Kneipensterben Diesen Post kommentierenkommentieren

    WeltfremdVöllig billig, das Rauchverbot als Ursache zu identifizieren. Da wird es vielfältige andere Gründe geben, warum Menschen nicht mehr dorthin gehen. Ich persönlich gehe seit der Durchsetzung des Rauchverbotes viel öfter in ein Lokal.

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  • community  Eberhard4 Diesen Post kommentierenkommentieren

    Mal wieder soll alles am Rauchverbot liegen? Lächerlich!So ein Schmarrn! Inzwischen ist es völlig normal, dass drinnen nicht mehr geraucht wird.
    Wer atmet noch freiwillig krebserregende Stoffe ein?

    Wird wohl am Wirt liegen - oder an einer sich allgemein verändernden Gesellschaft. Ich kenne jedenfalls genug Kneipen, wo noch was los ist. Vor allem die jungen Leute genießen die rauchfreie Luft. Das Bier schmeckt doch dann auch viel besser!

    Und wenn es wirklch daran liegt, dass die "Raucher" nicht einmal kurz vor die Tür gehen wollen, kann ich nur sagen: schämt Euch, dass Ihr wegen so einer Kleinigkeit Euren Wirt im Stich lasst!! Daran sieht man wieder, worauf es den RÜcksichtslosen ankommt. Nur auf ihre Sucht. Auf sonst gar nix.

    Pfui-

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  • community  unbekannt Diesen Post kommentierenkommentieren

    Rauchverbot und Internet ist Schuld das ich nicht lache.Der Wirt sollte sich mal an die eigene Nase fassen wenn man sein Gäste nur unfreundlich bedient kein wunder. Wenn man überhaupt bedient wurde, wurde man an gebamt mit "Wos willstn" da vergeht einen doch alles und man meidet diesen Laden.
    Für mich gibts nur eins der Wirt ist selbst schuld und kein anderer.

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  • LutscherAn alle Kommentatoren dieses Berichtes :

    Nach allem was ich von euch gelesen habe :
    neubürger, annafesterl, forchheimer mauernscheisser, neutraler, zeitungsleser, müllers peter und smoky:!
    Seid ihr nur unwissende möchtegern mitredende Lustscher, die von Tuten und Blasen keine ahnung haben?!
    Wer war denn überhaupt da von euch die letzten Jahre in dieser Kultkneipe?????? Ein Peter Müller der einmal nach Schluss noch rein durfte und nicht nur kurz blieb mit seinen Freunden, und auch Spass hatte. Oder einer der alle Stammgäste als zwielichtig bezeichnet hat und selber scheinbar noch NIE dort war. Oder wenn der Vorgänger hier schreibt, daß in seinem Lokal nix los war, daß zeigt doch seine eigene Inkompetenz an. Vor allem daß behauptet wird, daß die Wirtin ( es gab keine Wirtin ) unfreundlich war???
    WO wart ihr denn, sicher nicht im Rock Cafe
    vor allem ausländische Mitbürger die sich gerne WICHTIG machen und von nix eine Ahnung haben, seit einfach mal still. Ihr seht nur, wenn vor dem Lokal Gäste sitzen. Wisst Ihr von was ihr redet ....also !! Seit einfach nur still und schweigt Ihr seit alle Besserwisser die nie was sauber auf die Reihe gebracht haben !
    Der einzige der hier konstruktiv was sagte ist Doc Holiday, er hat die wahre Situation erkannt!
    Ich Leo war fast jeden Tag auch bis in der Frühe da und kann euch Lutschern nur sagen Ihr wisst gar nix. Und der Wirt ist eine Waffe den Forchheim nicht verdient hat!!!

    Gruss Leo, Ihr Lutscher

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  • community  neutraler Diesen Post kommentierenkommentieren

    Auf michael@leopoldSie bestätigen die Aussage von "Smoky" über zwielichtigen Publikum nur noch. Danke für Ihren Kommentar, der absolut für sich spricht.

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  • community  Annafestler Diesen Post kommentierenkommentieren

    Lutscher?Erst einmal solltest du deine Wortwahl überdenken, denn Beleidigungen zeugen nicht gerade von einer großen Intelligenz.
    Und ich für meinen Teil kann behaupten, daß ich kein unwissender, gerne mitredender "Lutscher" bin: Ich war drin als es der Silvio hatte, der Gerhard, der Typ danach (dessen Name mir nicht einfällt) und auch beim Armin. Das Ganze regelmäßig, beim einem mehr, beim anderen weniger.
    Außerdem verstehe ich nicht, worauf du schließt, daß hier der Vorgänger geschrieben hat? Der Satz von "Zeitungsleser" sieht mit zwei Kommas ganz anders aus: "Der Vorgänger des Rock Cafe, das Mirage, ging genauso wenig.".
    Verstehst du den Satz jetzt?
    Und zur Wirtin: Gemeint ist die Frau/Freundin des Wirts, welche im allgemeinen fränkischen Sprachgebrauch eben als Wirtin tituliert wird. Solltest du aber wissen als alter Forchheimer.
    Noch eine Frage zum Thema "nix auf die Reihe gebracht": Was macht eigentlich deine Sportsbar? Gibts die noch? Oder sind da auch die anderen, unwissenden "Lutscher" schuld, daß nichts los war/ist? Naja, wahrscheinlich auch das Rauchverbot....
    Das du, Leo, bis in der Frühe drin warst, freut mich. Aber das war ich auch oft genug. Und nach der Uhrzeit deines Kommentares warst du es wahrscheinlich gestern auch. Wenn du auch mal konstruktiv was schreiben willst und nicht nur beleidigend und sinnlos, solltest du das machen wenn du nicht 2,5 Promille im Gesicht hängen hast.

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  • community  unbekannt Diesen Post kommentierenkommentieren

    Herrschaftsrhetorik@Neubürger: Herrschaftsretorik trifft nicht nur für den markant klugen Redakteur einer Forchheimer Provinzzeitung zu, sondern auch für viele Politiker. Zum Thema: Ich rauche wie ein Schlot und das Rauchverbot schmerzt schon. Ob das allein der Grund für die Schließung ist, kann ich nicht beurteilen. Meistens war dort ja "tote Hose" !
    Ohne ein gutes Konzept geht heute auch bei einer Kneipe nichts mehr.

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  • community  MuellersPeter Diesen Post kommentierenkommentieren

    Sicher ...... das Rauchverbot ist Schuld!
    Meiner Meinung nach, lag es eher am zielichtigen Publikum und nicht am Rauchverbot. In so eine Kneipe traut sich doch kein normaler Mensch rein. Außerdem hatte diese Kneipe doch eher Bahnhofshallencharakter - gemütlich ist was anderes.
    Es gibt noch genug andere Kneipen in FO, die auch am Abend recht gut besetzt sind.

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  • community  Seppelheiner Diesen Post kommentierenkommentieren

    ... über Geschmeck ...... lässt sich bekanntlich immer streiten ... und dafür gibt es ja auch keine Richtlinien.
    Ok, den Charakter einer Bahnhofshalle habe ich anders in Erinnerung - und gemütlich fand ichs schon alleine durch etliche Unikate aus der Musikszene bzw. den sportlichen Erinnerungsstücken.
    Aber wie gesagt: Über Geschmack ... usw. zwinkern
    Dennoch finde ich es ziemlich dreist, die Gäste verallgemeinert als "zielichtiges Publikum" zu bezeichnen (ich nehme an sollte zwielichtiges heißen). Das grenzt an den Regeln objektiver Kritik, was diese Stellungnahme letztlich herabsetzt.
    Hmmm, ob ich noch ein "normaler Mensch" bin, weil ich mich in "so eine Kneipe traute"? Also darüber habe ich bislang noch gar nicht nachgedacht. Wie gut, dass einem so etwas andere ja abnehmen zwinkern. Mir gegenüber haben sich jedenfalls die beiden Wirtsleute (und mir ist es jetzt egal ob das jetzt so heißt oder nicht) bis vor wenigen Wochen anständig verhalten.
    Ich kann den Kommentar deshalb - bis hierhin zumindest - nicht richtig ernst nehmen.
    Unabhängig der Diskussion übers Rauchen oder den Gründen wieso und weshalb die Kneipe letztendlich schloss, finde ich es außerdem schade, dass so ein Nischenangebot in Forchheim jetzt verloren gegangen ist. Sicher ist das Rauchverbot nicht alleine schuld und sicher gäbe es viele kontrovers zu diskutierende Gründe wieso, weshalb, warum?
    Mag auch sein, dass es noch genug andere Kneipen in Forchheim gibt, die abends gut besetzt sind. Da geht man auch zur Not auch mal hin. Ausnahmsweise. Aber meist schreckt mich - einem dem Genre "Rockmusik" zuzurechnenden Konsumenten - die für meinen Geschmack recht seichte Unterhaltungsmusik oder bassüberdröhnten Beats in diesen anderen Kneipen ab. Dann lieber gar keine Musik.
    Eine echte Alternative in Forchheims Kneipenwelt gibt es nicht. Außer, es stört einem (um Jahrgang 1964) nicht, seine Zeit hauptsächlich mit halb so alten Gästen zu verbringen. Und das ist für mich die eigentlich negative Botschaft dieser Nachricht

    LG Seppelheiner

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