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Auktion

Wer bietet für den guten Zweck?

Die Zweitklässler der Volksschule Pommersfelden hatten für die Aktion "Kinder für Kinder" gemalt. Klaus Karl-Kraus schwang den "Hammer".
8514 ABC mit einem, der um die Ecke guckt, nannte KKK dieses Kinderbild. rechts Stefanie Fehlinger  Foto: Evi Seeger
 
von EVI SEEGER
"... und hundertzwanzig zum Dritten!" Etliche Kunstwerke schafften es bei der Versteigerung gar in den dreistelligen Bereich. Nicht zuletzt durch Unterstützung des witzigen und gewieften "Auktionators" KKK - Klaus Karl-Kraus. Dabei handelte es sich bei den Schöpfern der Bildern des "Kids4Kids"-Projekts nicht um arrivierte Künstler.
Gemalt hatten die Zweitklässler der Volksschule Pommersfelden. Zugunsten von Kindern, wie der Name ("Kinder für Kinder") schon aussagt. Der Erlös der Auktion kommt der Bürgerstiftung Pommersfelden sowie der World Childhood Foundation zugute. Am Ende waren in der Spendenbox mehr als 2000 Euro für den guten Zweck zusammen gekommen.


Die Mischung macht's

Die Mischung macht's, auch bei Charity-Veranstaltungen wie dieser: Kunst, Comedy, Wirtschaft, Politik mit dem barocken Glanz von Schloss Weißenstein zusammenzubringen, war eine Idee, die Früchte trug. Der österreichische Künstler Felix Heinrich hatte das Kunstprojekt sprichwörtlich "angerührt".
Die Idee sei ihm gekommen als er im letzten Jahr im Schloss ausstellte, erzählte er. "In räumlicher Nähe zu den alten Meistern" in der Bildergalerie des Lothar Franz von Schönborn schien ihm das Kunstprojekt genau richtig. Und die Hausherren Graf Paul und Gräfin Damiana von Schönborn hatten sich davon begeistern lassen. Sie stellten die Orangerie für die kindliche Kunst zur Verfügung.
An zwei Tagen hatten dort die Kinder mit Felix Heinrich malen dürfen. Dort hingen die Bilder nun zusammen mit denen eines Künstlers, der diesen Raum seit längerem nutzt. In Zusammenarbeit von Gemeinde und Bürgerstiftung hatte Bürgermeister Hans Beck eingeladen. Insbesondere die Gewerbetreibenden, als "Motor der Gesellschaft" sollten angesprochen werden. "Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn sie sollen etwas ersteigern", wie Stiftungsvorsitzender Rainer Dippold verriet.


Lobende Worte

In Staatssekretär Stefan Müller hatte Dippold einen prominenten CSU-Politiker gewinnen können. In seinem Vortrag über Deutschland im europäischen Vergleich, über Mittelstand, Fachkräftemangel und den "Rohstoff Geist" sprach Müller Themen an, die in diesem Kreis besonders interessant waren. Nicht zuletzt lobte er Initiativen wie dieses Kinderprojekt, "denn ohne bürgerschaftliches Engagement wäre vieles nicht möglich". Attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, sei Aufgabe der Politik, so Müller. Darin stimme er mit Pommersfeldens Bürgermeister überein.
Beck hatte zuvor seine Gemeinde hinsichtlich Infrastruktur, Schule, Turnhalle, Glasfasernetz, Gewerbegebiet und Baugebieten in den schönsten Farben dargestellt. "Schloss Weißenstein ist ein Juwel", betonte Beck und dankte insbesondere der gräflichen Familie für die Unterstützung des Projekts. Mit Jenö Nyári, dem künstlerischen Leiter der Sommerakademie am Klavier fiel auch etwas vom Glanz der Konzerte des Collegium Musicum auf die Veranstaltung.


Bitte was Schwarzes

Die Versteigerung mit dem fränkischen Kabarettisten und "Clubberer" war natürlich ein Riesenspaß. "Wow, wos is denn des", warf er in den Raum, wenn die kindliche Absicht im Bild nicht so deutlich in den Vordergrund trat. Doch letztendlich fiel dem Komödianten immer ein "Titel" ein. "Bring mal was, wo Schwarz drauf ist", richtete er sich an seine "Assistentin" Stefanie Fehlinger. Er wollte unbedingt dem "schwarzen" Staatssekretär Müller ein Bild schmackhaft machen. Und an den einen "Bayern-Fan", der es gewagt hatte sich in Gegenwart des FCN-lers KKK zu outen: "Sonst kaaft ihr immer die Spieler weg. Heut kaafst amal a Bild!" Auch als plötzlich ein Handy klingelte, war er nicht um einen Spruch verlegen: "Ein telefonisches Angebot? Will jemand das Bild kaufen?"
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