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Kirchweih

Tauziehen: Dörflas hat die stärksten Männer

Die Falkendorfer Kerwa entwickelt inzwischen Kultcharakter, die Almhütte auf der Wiese vor der Ortschaft war bis zum frühen Morgen bestens besucht.
Die starken Männer aus Dörflas ließen ihren Gegnern beim Tauziehen keine Chance. Richard Sänger
 
von RICHARD SÄNGER
Die starken Männer aus dem Aurachtaler Ortsteil Dörflas gewannen das traditionelle Feuerwehr-Tauziehen bei der Kerwa in Falkendorf. Sie ließen sechs Nachbarwehren hinter sich und verwiesen die Feuerwehren Neundorf und Niederndorf I auf die Plätze zwei und drei.

Acht Feuerwehrmannschaften maßen beim Tauziehen vor dem Frühschoppen am Sonntag ihre Kräfte. Unter ihnen waren auch die Gastgeber, aber mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft. Schließlich hat die Falkendorfer Feuerwehr als Veranstalter der immer größer werdenden Kerwa, nach dem anstrengenden Aufbau und der ebenfalls nicht leichten Partynächte, anstrengende Tag hinter sich.


Kinder durften aushelfen

Statt neun Feuerwehrmänner gingen nur fünf an den Start und nahmen als Verstärkung noch zwei Kinder in die Mannschaft. So schied das Team erwartungsgemäß in der Vorrunde aus. "Wir wollten auch überhaupt nicht gewinnen und wir können uns den Pokal doch nicht selber überreichen", meinte Kommandant Bernd Hopfes schmunzelnd, der den Wettkampf als Schiedsrichter leitete.

Dafür legten sich die übrigen Mannschaften umso mehr ins Zeug, die von mitgekommenen Feuerwehrkameraden, Familien und Fans lautstark mit "Hau-Ruck" und "Zieht" angefeuert wurden. Gegen die Männer aus Dörflas waren dann im Stechen die übrigen Mannschaften ohne Chance. Es nahmen teil: Mausdorf, Oberreichenbach, Höfen/Zweifelsheim, Dörflas, Niederndorf 1, Niederndorf 2, Neundorf un d Falkendorf.

Für den Falkendorfer Feuerwehrvorsitzenden steht bei dem Wettbewerb die Gaudi im Vordergrund und beim anschließenden Weißwurstfrühschoppen ging es um Kameradschaft und gute Gespräche.
Die Wiese vor der Hessenmühle hatte sich wieder für ein Wochenende zum Rummelplatz verwandelt. Die Kerwa entwickelt sich immer mehr zu einer Kultveranstaltung.

Den Auftakt am Freitag machten die "Moonlights" und die Oktoberfest-Party. Die fränkische Kultband gibt es seit mehr als 15 Jahren und sie ließen gleich die richtige Partystimmung aufkommen. Die Besucher scheinen sich sehr wohl zu fühlen. So endeten die beiden ersten Kirchweihtage erst kurz vor Sonnenaufgang und die Bedienungen sowie die Damen in der Almhüttenbar hatten als Hände voll zu tun. Zu früher Stunde wurden sogar die einen oder anderen Drinks knapp.


Freche Kerwaslieder

Nach der Partynacht waren am Samstagnachmittag die Ortsburschen und -mädels beim Baumholen gefordert. Einer jahrelangen Tradition folgend, wurde der Baum durchs Dorf gefahren und vor den Häusern wurden freche Kerwalieder gesungen. Beim Aufstellen konnten sich die zahlreichen Zuschauer die frischen Küchle schmecken lassen. Nach einer Stunde stand der Baum und nach dem Tusch bezog die Baumwache ihr Quartier, um möglichen Frevlern keine Chance zu geben.

Am Samstag war dann die Band "Franken Gaudi" an der Reihe und die Almhütte wurde erneut Anlaufpunkt. Den Frühschoppen am Sonntag gestalteten Bine und Bernd, die auch die Besucher beim Mittagessen und dem traditionellen musikalisch Kaffeetrinken unterhielten. Die letzte Herausforderung für die Kerwasburschen und ihren Madle war dann das Betzen raustanzen.

Am heutigen Montag wird der Festplatz geräumt und im Gasthaus "Zur Post" wird die Falkendorfer Kerwa mit Musikant "Ingo" dann endgültig ausklingen.
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