Herzogenaurach
Handball

TSH-Männer stoppen die Talfahrt

Nach vier Pleiten in Folge hat die TS Herzogenaurach in der Bezirksoberliga wieder gewonnen. Der Gegner setzte seine kuriose Serie dagegen fort.
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Nach vier Wochen Durststrecke durften die Bezirksoberliga-Handballer der TS Herzogenaurach wieder feiern.  Foto: Sportfoto Zink
Nach vier Wochen Durststrecke durften die Bezirksoberliga-Handballer der TS Herzogenaurach wieder feiern. Foto: Sportfoto Zink
Durststrecke nach vier Pleiten beendet: Die Handball-Männer der Turnerschaft Herzogenaurach hatten in einem über 60 Minuten spannenden Duell mit Regensburg das glücklichere Ende für sich und springen in der Tabelle auf Platz 8. Schon zur Spielhälfte lag die Mannschaft von Trainer Ingo Kundmüller lediglich mit einem Treffer in Führung. Mit einer überzeugenden Gesamtleistung verteidigten die Gastgeber beide Punkte - die ersten seit einem Monat. Dazu trugen besonders Torwart Ferdinand Mayer mit bärenstarken Paraden sowie Marco Jonas und Jürgen Wonner bei, die eine konstant gute Leistung in Angriff und Abwehr auf die Platte brachten.


TS Herzogenaurach - ESV Regensburg 26:25

Das Spiel gegen den besser platzierten Gegner verlief von Beginn an auf hohem Tempo und lange Zeit recht ausgeglichen. Auch im Unterzahlspiel stand die TSH-Abwehr kompakt genug, um kein Gegentor zuzulassen. Die Hausherren setzten sich dank des zeitweise unüberwindbaren Mayer und darauf folgender Tempogegenstöße bis zur 19. Minute auf 9:5 ab. Durch weitere Zwei-Minuten-Strafen gegen Aurach und eine rote Karte für dessen Allrounder Jörn Marks gelang es den Gästen, bis zur Pause auf ein Tor heranzukommen (11:10).

Da die TSH auch in die zweiten 30 Minuten nur zu sechst startete, gab sie ihre Führung ab und musste fortan immer nachlegen. Aufgrund des ständigen Führungswechsels kristallisierte sich bis zum Schluss kein Favorit heraus (25:25). Eine Minute vor der Sirene verpatzte Regensburg einen Kempa-Versuch - im Gegenstoß besorgte Jürgen Wonner den Siegtreffer.


Gegner kam nicht zur Entfaltung

"Wir haben es geschafft, relativ konstant über 60 Minuten mit hohem Tempo zu spielen. So haben wir den Gegner immer wieder unter Druck gesetzt und nicht zur Entfaltung kommen lassen", resümierte Kundmüller. Die Partie habe aber auch gezeigt, "dass wir nur so und nicht anders bestehen können", ergänzte der TSH-Trainer, der hofft, dass dieser Erfolg gegen eine Mannschaft, die mit Bayernliga-Akteuren gespickt ist, seinen Schützlingen Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt.

Herzogenaurachs Kapitän Jonas Hirning machte den dritten Saisonsieg an der kämpferischen Leistung und guten Tempospiel nach vorne fest. "Ich denke, wir haben uns diese zwei Punkte verdient und greifen nächste Woche Niederlindach an", blickte Hirning bereits auf das Derby voraus. Vor der Begegnung am Sonntag um 18 Uhr in der Seebachgrundhalle hat die HSG bei einem weniger ausgetragenen Spiel zwei Minuspunkte weniger. YW
TSH: Mayer, Kammerer - Busch, Hirning (4), Wayand (3), Sieber, Wonner (7), Bellmann (4), Hagen, Auer (3), Welker, Jonas (5), Marks, Freund
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