Herzogenaurach
Basketball

Shorthorns schütteln Regensburger Baskets ab

Die TS Herzogenaurach hat sich mit dem dritten Saisonsieg an den Gästen aus Regensburg vorbei auf Platz 3 der Bayernliga geschoben.
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Barbara Hartz (li.) legte beim Heimsieg gegen Regensburg ebenso wie Eva Haberzettl ein Dutzend Punkte auf. Damit steuerte das TSH-Duo mehr als die Hälfte der Zähler seines Teams bei. Foto: Picturedreams
Barbara Hartz (li.) legte beim Heimsieg gegen Regensburg ebenso wie Eva Haberzettl ein Dutzend Punkte auf. Damit steuerte das TSH-Duo mehr als die Hälfte der Zähler seines Teams bei. Foto: Picturedreams
Für die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach läuft es in dieser Saison immer runder. Nachdem sie den Saisonstart etwas in den Wind gesetzt hatten, dominierten sie die vergangenen beiden Partien klar. Durch den jüngsten Heimerfolg gegen Regensburg verbessern sich die Shorthorns auf Rang 3 unter neun Mannschaften. Die Gäste reihen sich mit derselben Bilanz von 3:2 Siegen zwei Positionen dahinter ein.


TS Herzogenaurach - Regensburg-Baskets 42:33

In das Spiel, in dem die Verteidigung im Vordergrund stand, starteten die Herzogenauracher dennoch offensiv gut. Regine Brox und Laura Angerstein sorgten für Zählbares, während der eigene Korb gut verteidigt wurde. Man merkte den Shorthorns an, dass sie ihr neues Defensivkonzept verinnerlicht haben - die Oberpfälzerinnen kamen kaum zu freien Würfen. Da auch die Aurachstädterinnen ihrer hohen Intensität Tribut zollten und etwas vom Gas gingen, endete das erste Viertel punktarm 14:9.

Im zweiten Durchgang legten die Gastgeberinnen defensiv noch einen drauf, Regensburg war komplett überfordert. Stellenweise verloren die Baskets in der eigenen Hälfte den Ball und ermöglichten den Shorthorns leichte Korbleger, dank derer sie sukzessive davonzogen. Als die Turnerschaft mit 22:11 in Front lag, nahmen die Gäste eine Auszeit und stellten die Verteidigung um. Bis zur Pause tat sich jedoch wenig (26:14).

Nach Wiederanpfiff fielen mehr Körbe. Barbara Hartz und Annika Babler übernahmen auf TS-Seite die Verantwortung in der Offensive. Beide zogen immer wieder zum Korb und spielten ihre Nebenleute frei, die auch hochprozentig trafen. Die Regensburgerinnen spielten eine aggressive Ganzfeldverteidigung, was zu einigen Ballgewinnen inklusive Fast-Breaks führte. Vor dem Schlussabschnitt verteidigten die Aurachstädterinnen eine 35:25-Führung.
In diesem ging auf beiden Seiten offensiv fast gar nichts mehr. Die Herzogenauracherinnen brauchten mehr als sechs Minuten, um überhaupt einen Punkt zu erzielen, den Oberpfälzerinnen gelang unwesentlich mehr. So stand es vier Minuten vor Schluss 35:29. Nach einer Auszeit von TSH-Coach Florian Ottich kamen seine Schützlinge wieder in ihren Rhythmus und brachten den Erfolg verdient nach Hause.


Automatismen sind bekannt

"Wir finden als Team mehr und mehr zusammen, was uns natürlich auch in der Defensive hilft. Wir kennen mittlerweile unsere Automatismen und Rotationen, wodurch es für unsere Gegnerinnen schwer war, freie Würfe zu generieren", analysierte Ottich. Für die ausbaufähigen 42 Punkte hat der Trainer eine Erklärung: "Die Defensivarbeit kostet Kraft, dennoch muss unser Ziel sein, mindestens 60 Punkte pro Partie zu erzielen." Darauf wolle er in den kommenden Wochen das Augenmerk im Training legen.
TSH: Haberzettl (12), Hartz (12), Angerstein (6), Brox (4), Volk (2), Tribula (2), Reimers (2), Distler (2), Babler, Beinßen
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