Herzogenaurach
Basketball

Shorthorns feiern vierten Sieg in Folge

Gestützt auf eine erneut starke Verteidigung beißt sich die TSH trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle durch und wird ihrer Favoritenrolle gerecht.
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Annika Babler (links) steuerte drei Punkte zum Sieg der Longhorns bei, herausragende Akteurin war jedoch Laura Angerstein (rechts), die mit 21 Zählern Topscorerin der Partie war. Foto: Johannes Höllein
Annika Babler (links) steuerte drei Punkte zum Sieg der Longhorns bei, herausragende Akteurin war jedoch Laura Angerstein (rechts), die mit 21 Zählern Topscorerin der Partie war. Foto: Johannes Höllein
Obwohl von der Grippewelle personell arg mitgenommen, ritten die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach auch beim Post-SV Nürnberg auf der Erfolgswelle, fuhren den vierten Sieg in Folge ein und bleiben weiter Tabellenzweiter.


Post-SV Nürnberg - TS Herzogenaurach 49:58

Schon zu Beginn des Spiels wurde die Rollenverteilung klar, denn Nürnberg leistete sich viele einfache Ballverluste und lag bald mit 2:18 (7.) im Hintertreffen. Die TSH spielte befreit auf, und Laura Angerstein traf aus allen Lagen. Drei Dreier allein im ersten Viertel zeigten, dass sie an diesem Tag bestens aufgelegt war, mit insgesamt 21 Punkten war sie dann auch die Topscorerin der Ihrigen. Der Post-SV hatten der aggressiven Verteidigung, welche sich mehr und mehr zum Prunkstück der Shorthorns entwickelt, nur wenig entgegenzusetzen. Lediglich die bewegliche und dynamische Sarah Cullip fand gelegentlich den Weg zum Korb und sorgte dafür, dass das Spiel nicht schon nach dem ersten Viertel entschieden war (9:23).

Im zweiten Durchgang ließen es die Aurachstädterinnen ruhiger angehen, was dazu führte, dass die Gastgeberinnen besser ins Spiel kamen. Sie liefen nun viele Systeme für Cullip, welche meist selbst abschloss oder besser positionierte Mitspielerin fand, welche dann auch hochprozentig traf. So kippte die Partie, Nürnberg verkürzte bis zur Halbzeitpause auf 24:32.

Gästetrainer Florian Ottich nahm Umstellungen in der Verteidigung vor, damit sich die Gastgeberinnen mehr mühen mussten, um freie Wurfgelegenheiten zu generieren. Aber auch die Shorthorns taten sich schwer, konstant gute Abschlüsse zu finden. Doch die gut aufgelegte Eva Haberzettl spielte all ihre Routine aus und erzielte 13 ihrer 15 Punkte allein in der zweiten Halbzeit, sodass die TSH vor dem Schlussabschnitt immernoch mit 47:41 vorn lag.

Dort schlug sich dann das Selbstvertrauen nieder, das die Shorthorns in den vergangenen Wochen getankt haben. Während die Nürnbergerinnen angesichts von fünf Pleiten aus sechs Spielen kaum an einen Sieg glaubten, drückten die Shorthorns ihr Spiel durch, erhöhten in der Defensive die Intensität, sodass sich keine freien Würfe für Nürnberg mehr ergaben, und setzten sich weiter bis auf 58:49 ab.

"Wir haben kein gutes, aber dafür ein erfolgreiches Spiel absolviert. Auch solche Spiele muss man gewinnen. Spiele, in denen man vom Personal her dezimiert ist, in denen auch leichte Würfe nicht immer fallen. Aber mit unserer herausragenden Verteidigungsarbeit konnten wir unseren Erfolg sicherstellen. In den kommenden Wochen wird aber ganz klar die Aufgabe sein, auch unsere Offensive auf das nächsthöhere Niveau zu hieven, damit wir auch gegen die Topteams der Liga bestehen können", sagte Shorthornstrainer Florian Ottich nach dem Spiel.

TSH: Angerstein (21), Aumeier (5), Babler (3), Beinßen, Distler (4), Haberzettl (15), Reimers (4), Volk (6)
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