Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Markus Babinsky fühlt sich wohl beim HEC

Von Eishockey-Bayernligist Höchstadter EC gibt es erneut gute Nachrichten. Der Absteiger bastelt nämlich fleißig am Kader für die kommende Spielzeit.
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Markus Babinsky geht in seine siebte Saison bei den Höchstadt Alligators. Foto: Picturedreams/Archiv
Markus Babinsky geht in seine siebte Saison bei den Höchstadt Alligators. Foto: Picturedreams/Archiv
Der Vertrag mit Verteidiger Markus Babinsky wurde um ein zusätzliches Jahr verlängert. Der Defensivmann wechselte 2011 vom EHC 80 Nürnberg in den Aischgrund und zählt seitdem zu den Publikumslieblingen der Höchstadter Fans. Stadt und Verein seien für ihn mittlerweile zu einer zweiten Heimat geworden, erzählt Babinsky und fügt hinzu: "Irgendwie gehör ich da halt hin."


Die nötige körperliche Präsenz

Die Eishockeykarriere kombiniert der 27-Jährige mit seinem Studium der sozialen Arbeit und sammelt in einem Kinder- und Jugendbüro Berufserfahrung. Möglich ist das nur dank eines Arbeitgebers, der die Doppelbelastung von Studium und Eishockey kennt und unterstützt. "Die härtesten Wochen sind die in der Prüfungszeit. Da kostete es einiges an Anstrengung, meine sportliche Leistung zu halten und nebenher effektiv zu lernen. Da wird teilweise jede freie Minute, auch auf den Auswärtsfahrten, genutzt", erzählt Babinsky weiter. Laut Sport-Vorstand Jörg Schobert verfügt der 1,93 Meter große Nürnberger über die körperliche Präsenz, die man für ein Top-Team brauche. Im vergangenen Jahr in der Oberliga habe er eine ruhigere Spielweise gezeigt und seine Strafminuten im Vergleich zu den vorherigen Jahren reduziert.
Für die kommende Saison vertraut "Babo", wie ihn seine Mitspieler und Fans rufen, auf den Teamspirit der Alligators, der die Mannschaft in den vergangenen Jahren so stark gemacht habe: "Ich möchte mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung auch die wichtigen Spiele gewinnen." Babinsky ist nach Richard Stütz, Martin Vojcak sowie Neuzugang Marc Roth und Patrick Wiedl bereits der fünfte Defensivspieler, den der HEC für die neue Spielzeit an sich binden konnte.


Zwangspause für Wiedl

Apropos Patrick Wiedl: Der junge Verteidiger verletzte sich unlängst bei einem Inlinehockeyspiel und fällt mit einer schweren Knieverletzung wohl für mehrere Monate aus. Nach seiner Operation an Meniskus, Kreuz- und Außenband, die von Mannschaftsarzt Friedrich F. Hennig an der Uniklinik Erlangen erfolgreich durchgeführt wurde, erholt er sich nun zuhause und wird in Kürze mit den Rehamaßnahmen beginnen.
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