Herzogenaurach
Basketball

Getrübte Freude bei Longhorns

Der Sieg in Bamberg war zwar enorm wichtig, allerdings können die Folgen für die TS Herzogenaurach aus dem schlechten letzten Viertel noch schmerzhaft sein.
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Die TSHler Marvon Omonigho Omuvwie (l.) und Matthew Meredith (r.) nehmen sich den Bamberger Daniel Eisenhardt (M.) vor. Am Ende  siegten die Longhorns mit 83:73 - eigentlich zu wenig.Archiv
Die TSHler Marvon Omonigho Omuvwie (l.) und Matthew Meredith (r.) nehmen sich den Bamberger Daniel Eisenhardt (M.) vor. Am Ende siegten die Longhorns mit 83:73 - eigentlich zu wenig.Archiv
Mit dem dritten Sieg aus dem vierten Spiel in der Rückrunde kehrten die Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach aus Bamberg heim und schieben sich weiter in Richtung Mittelfeld.
Beim 83:73 holten die Longhorns zwar einen weiteren Sieg, jedoch geht der direkte Vergleich mit einem Punkt Unterschied an den TTL. Mit 7:11 Punkten und Rang neun ist der Abstand zu den Abstiegsrängen allerdings angewachsen.

TTL Bamberg - TS Herzogenaurach 73:83
"Uns war die Situation von Beginn an bewusst, dementsprechend sind wir mit hundertprozentigem Einsatz gestartet. Glücklicherweise konnten Matthew Meredith und Marvin Omuvwie dabei sein, ohne sie wäre das Spiel sicher ganz anders verlaufen. Dieser Sieg gibt uns nun etwas Luft zum Atmen, auch wenn wir noch lange nicht durch sind. Alle Mannschaften von Position 13 bis 8 sind im Abstiegsrennen involviert", sagte Trainer Benedikt Aumeier.


Couragierter Beginn

Schon im ersten Viertel wurde klar, dass die Longhorns absolut entschlossen waren. Mit beeindruckender Intensität in der Defensive zwangen sie die Bamberger zu vielen schlechten Würfen, die zu ebenso vielen Fehlwürfen führten, welche wiederum in Fast Breaks umgewandelt wurden. Hier tat sich Daniel Krause hervor, welcher zehn seiner 15 Punkten im ersten Viertel erzielte. Dazu überzeugte Matthew Meredith, der in dieser Saison hauptsächlich in der ProA- Mannschaft von Nürnberg zum Einsatz kommt. Man merkte ihm deutlich die gewonnene Erfahrung und gesteigerte Physis an, wodurch er das Spiel umsichtig dirigieren konnte. Resultat war eine 28:21-Führung nach dem ersten Viertel.

Fortan sollten beide Seiten noch zusätzliche Energien in die Verteidigung stecken, wodurch es eine unansehnliche Partie wurde. Für Liebhaber der Defensive und des Kampfes war es dafür ein Genuss, so wurden auch die Höhepunkte gesetzt. Tobias Übbing und Patrick Horstmann flogen durch die Zone und blockten spektakulär. Insgesamt kamen die Bamberger besser ins Spiel und konnten durch Daniel Eisenhart, der mit 17 Punkten und 13 Rebounds bester Bamberger war, das Spiel ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit führten dennoch die Herzogenauracher mit 46:37.

Im dritten Viertel konnten die Aurachstädter die Intensität halten. Bei der TSH spielten sich nun Mathias Schlindwein und Vedran Nakic in den Vordergrund und die Abwehrreihe mit Pick and Rolls schwindelig. Vor dem Schlussabschnitt lagen die TSHler mit 64:48 in Front.

Herzogenaurach ließ an Intensität nach, wodurch der TTL wieder ins Spiel zurückkommen konnte. So geschah es, dass die Bamberger den Rückstand tatsächlich noch auf zehn Punkte minimierten, was dazu führte, dass sie den direkten Vergleich mit einem mickrigen Pünktchen gewannen. Dies trübte die Stimmung der Herzogenauracher deutlich, zu ärgerlich war der Ausgang des letzten Viertels.
TS Herzogenaurach: Kwilu, Schlindwein (7), Krause (15), Horstmann (10), Meredith (13), Dinkel (8), Omuvwie (5), Übbing (14), Nakic 11.
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