Herzogenaurach
Handball

Fünf Neuzugängen für das Abenteuer 3. Liga

Die TSH-Damen holen sich nach dem Aufstieg noch mehr individuelle Klasse, erfahrene Kräfte und hoffnungsvolle Talente ins Boot.
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Dieses Quintett verstärkt die TSH-Damen für die 3. Liga (hinten, v. l.): Lisa Neumann, Christine Zimmermann und Kira Knauer sowie (vorne, v. l.) Laila Schneidereit und Jana Lichtscheidel. Foto: Volker Schneller
Dieses Quintett verstärkt die TSH-Damen für die 3. Liga (hinten, v. l.): Lisa Neumann, Christine Zimmermann und Kira Knauer sowie (vorne, v. l.) Laila Schneidereit und Jana Lichtscheidel. Foto: Volker Schneller
Nachdem die Handballerinnen der Turnerschaft Herzogenaurach in der vergangenen Saison zum ersten Mal seit mehreren Jahren nicht mit Personalsorgen zu kämpfen hatten und mit der Meisterschaft in der Bayernliga sowie dem Pokalsieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten, haben sie sich als Aufsteiger nun mit fünf Neuzugängen noch breiter für das Abenteuer 3. Liga aufgestellt. Diese sind mit ihren individuellen Fähigkeiten, höherklassiger Erfahrung sowie einer durchgängig positiven Einstellung und Anpassungsbereitschaft sicher ein Gewinn und mehrheitlich in der Lage, auf verschiedenen Positionen zu spielen. Das dürfte es noch schwerer machen, die TSH auszurechnen, und dem noch immer jungen Team etwas mehr Stabilität verleihen.
Lisa Neumann (Jahrgang 1994) hatte zunächst auch beim HC Erlangen gewirkt, bis sie aus Studiengründen nach Wien wechselte und dort zunächst für den Club "Wiener Neustadt" aktiv war, ehe sie in der letzten Saison für "MGA Fivers Wien" auflief. Eines ihrer bedeutsamsten Spiele war nach eigenem Bekunden vor zwei Jahren das Aufeinandertreffen mit "Hypo Niederösterreich", einer Mannschaft, die 41-mal hintereinander Meister geworden war. Diesmal setzte es jedoch eine Niederlage - auch dank fünf Toren von Neumann. Die Rückraumakteurin studiert inzwischen wieder in Erlangen, hat den Werdegang der TSH und einiger Ex-Mitspielerinnen aus HCE-Zeiten verfolgt und ist zuversichtlich für die kommende Saison.
Auch Jana Lichtscheidel (Jahrgang 1992) kennt fast alle neuen Nebenleute und war zuletzt für den HaSpo Bayreuth eine der erfolgreichsten Torschützinnen. "Mir war es auf Dauer zu viel, bis zu fünfmal wöchentlich nach Bayreuth zu pendeln, durch den Aufstieg der TSH erganb sich da natürlich eine neue Möglichkeit", sagt die angehende Realschullehrerin, die hofft, beruflich in der Region unterzukommen. Aber darauf hat sie keinen Einfluss.


Eine Erlanger Vergangenheit

Christine Zimmermanns (Jahrgang 1988) Stationen lauteten ESV Regensburg, TSV Winkelhaid und HC Erlangen, ehe sie nun den Sprung in die 3. Liga wagt. Apropos Sprung: Sie ist vorrangig als Kreisläuferin aktiv, wo sie mit Beweglichkeit und Durchsetzungsfähigkeit ihren Beitrag zum Klassenerhalt leisten möchte.
Laila Schneidereit (Jahrgang 1998) als jüngste der Neuen spielte drei Jahre für den HC Erlangen, ist somit mit ihren zukünftigen Nebenleuten bestens bekannt und scheint eine besondere Frohnatur zu sein. Auch die Studentin ist vielseitig einsetzbar und freut sich zudem auf die neuerliche Zusammenarbeit mit den Trainern Klaus Watzinger und Mirko Scholten: "Das hat in der Jugend schon prima geklappt."
Kira Knauer (Jahrgang 1997) war für den HSC Coburg als auch den HC Erlangen aktiv, nahm sich aber in den vergangenen Monaten eine Auszeit und fand bei einer Weltreise etwas Abstand zum Alltag. Die Medizinstudentin möchte nun aber wieder ihrem Hobby nachgehen. "Da waren die TSH und die 3. Liga eine tolle Option, zumal auch ich fast alle in der Mannschaft gut kenne", sagt die Torhüterin, die als dritte Kraft für diese Position kommt.
Zwischenzeitlich gab es auch einige Korrekturen im Spielplan der TSH. Zum Saisonauftakt empfängt die TSH um 14.30 Uhr den TUS Metzingen II, reist am 23. September jedoch nicht - wie bisher angenommen - nach Regensburg, sondern zur TSG Ketsch II. Am 3. Oktober ist dann der TSV Kandel zu Gast in Herzogenaurach.
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