Höchstadt a. d. Aisch
Triathlon

Favoriten lassen nichts anbrennen

Felix Hentschel siegt beim Medwork-Triathlon vor Ironman- Kandidat Chris Dels, bei den Frauen triumphiert Elvira Flurschütz.
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Fotos: Picturedreams
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Über wenig Wind beim Laufen und Radfahren und angenehm warmes Wasser beim Schwimmen freuten sich die rund 550 Teilnehmer des 6. Höchstadter Medwork-Triathlons. Auch unter den Zuschauern sorgte das schöne Wetter für gute Stimmung, die diese lautstark an die tapferen Triathleten weitergaben. Mit Zurufen wie "Quäl dich nochmal", ließ auch Moderator Carsten Wink keine Gelegenheit aus, die Schwimmer anzufeuern.

"Fersen hoch", hieß es stattdessen beim Zieleinlauf, wo Willi Wahl die Läufer anspornte, die für die zweite Runde noch einmal alle Kräfte sammeln mussten. Als Erster durfte Michael Kuhr den grünen Zielteppich betreten, der mit 2:26 Stunden der Schnellste der zuerst gestarteten Welle war. Dass er 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen hinter sich hatte, sah man dem Fußballer des FSV Ipsheim bei seiner Triathlon-Premiere nicht an.

Mit besonderer Spannung wurde der Startschuss für die dritte Welle erwartet, in der laut Wink "richtige Kracher" mitmischten. Zu den Favoriten zählten Felix Hentschel und Chris Dels, der bald die Koffer für den Iron Man auf Hawaii packt. Obwohl Dels nach Manuel Heilmann (SSV Forchheim) als Zweiter aus dem Becken stieg, spekulierte Wink, ob ihm das Iron-Man-Training nicht noch in den Beinen steckte. Und er sollte recht behalten: Beim Radfahren konnte sich Dels nicht absetzen und lief am Ende nach 1:58:06 Stunden 30 Sekunden hinter Hentschel ins Ziel, der als Einzelsieger hervorging. Zufrieden war Dels dennoch mit seiner Leistung, genauso wie mit der Stimmung in Höchstadt.

Bei den Damen setzte sich Elvira Flurschütz (SV Tri City Darmstadt) nach 2:27:20 Stunden die Krone auf. Vorjahres-Zweite Susi Eger trat den Silberrang an Rebecca Büttner ab, durfte sich aber über den dritten Platz freuen.
Lasse Ibert (54:15) und Sebastian Bleisteiner (56:14) machten ihrer Favoritenrolle auf der halb so langen Jedermann-Strecke alle Ehre. Aber auch alle anderen Finisher durften stolz auf sich sein: Während sich die einen mit letzter Kraft ins Ziel schleppten, wo erfrischende Getränke, proteinreiche Speisen und wohltuende Massagen warteten, trugen die anderen die letzten paar Meter noch ihre Kinder mit. Gemäß dem Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid, und geteilte Freude ist doppelte Freude" hatten die Teilnehmer der Staffeln beim Zieleinlauf wohl das größte Strahlen im Gesicht. Die Kurzdistanz entschied das Team Rewe für sich, während die Tria-Girls auf der Jedermann-Strecke das Rennen machten.
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