Herzogenaurach
Handball

Die TSH fühlt sich gewappnet

Die Pause ist rum, die Trainingseindrücke vielversprechend: Die Drittliga-Damen aus Herzogenaurach rechnen sich zum Rückrundenauftakt etwas aus.
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Heute beginnt für die Damen der TS Herzogenaurach die Rückrunde in der 3. Liga mit dem Auswärtsspiel beim TuS Metzingen II. Picturedreams
Heute beginnt für die Damen der TS Herzogenaurach die Rückrunde in der 3. Liga mit dem Auswärtsspiel beim TuS Metzingen II. Picturedreams
24:32, so lautete das Ergebnis des ersten Spiels der Herzogenauracher Damen in der 3.Liga. Gegen Mitaufsteiger TuS Metzingen II setzte es zum Saisonstart erstmal einen Dämpfer. Damals wurde man von der Härte und Spielweise in der neuen Liga überrascht. Doch das soll den Damen der TS Herzogenaurach, wenn es nach ihrem Trainer Klaus Watzinger geht, nicht noch einmal passieren. Zum Rückrundenauftakt ist die TSH am Samstag zu Gast im Schwabenland, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Die Vorzeichen stehen nun anders als beim Hinspiel. Damals war es das erste Spiel in der neuen Liga, man war unsicher, was einen in der 3. Liga erwartet. Nun ist die Vorrunde vorbei und die Spiele im Video analysiert, das Team geht die Gangart mit und wird sich nicht mehr so leicht überraschen lassen.


Die Eindrücke stimmen

Watzinger ist zufrieden mit den Trainingseinheiten während der spielfreien Zeit: "Wir haben richtig gut trainiert und gehen motiviert und gespannt in die Rückrunde. Klar ist, dass wir etwas erreichen wollen und an die guten Situationen aus dem letzten Jahr anknüpfen wollen. Nach der langen Pause wird das Spiel richtungsweisend für die Rückrunde sein."

Hier gilt es für den Tabellenneunten, möglichst früh Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die ersten Nichtabstiegs-plätze sind hart umkämpft, gleich drei Mannschaften haben gemeinsam mit der TSH 9:13 Punkte. Darunter auch der TSV Kandel, der bereits auf dem ersten Abstiegsplatz logiert.
Kein leichter Punktelieferant wird dabei der heutige Gegner Metzingen sein: Als Bundesliga-Reserve profitiert auch die zweite Mannschaft von den professionellen Strukturen, nicht verwunderlich, dass die Schwaben den zweiten Platz innehaben. Nur gegen die Topteams aus Allensbach und Bietigheim mussten sie Niederlagen einstecken.

Während im Hinspiel vor allem Delaila Amega mit ihren gewaltigen Rückraumwürfen und Vivien Bücs mit beeindruckender Dynamik für Torgefahr sorgten, ist unklar, wer dieses Mal aufläuft. Dass die erste Mannschaft parallel um den Einzug ins Pokal-Final-Four kämpft, könnte für Herzogenaurach von Vorteil sein. Mit Stina Karlsson und Annika Ingenpass haben zwei weitere Spielerinnen sowohl in der ersten als auch zweiten Mannschaft Einsatzzeiten. Doch auch die Qualität des übrigen Kaders ist enorm: Mit Rechtsaußen Alexandra Kubasta und Mittelspielerin Olga Grosz-Savanyu sind weitere Spielerinnen in deren Reihen, die jahrelang auf höchstem Niveau gespielt haben.

Watzinger möchte aber lieber auf das eigene Spiel schauen. Und die Chancen sind da, da ist sich der Herzogenauacher Coach sicher: "Wir wollen über eine konzentrierte Abwehrarbeit mit einer starken Torhüterin im Rücken ins Spiel finden, selbstbewusst und geduldig nach vorn spielen und erst die hundertprozentigen Chance nutzen." Erfreulich ist, dass Leila Schneidereit nach ihrer Schulterverletzung wieder dabei sein kann.
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