Höchstadt a. d. Aisch
Eishockey

Alligators kennen kein Mitleid

Nach dem 6:2 in Moosburg macht es der HEC in eigener Halle noch deutlicher und schießt das Kellerkind aus Germering nach Rückstand mit 8:1 ab.
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Die Alligators um Markus Babinsky (Mitte), der hier erfolglos stocherte und einige Male auf der Strafbank Platz nehmen musste, wurden ihrer Favoritenrolle vollends gerecht. Foto: Picturedreams
Die Alligators um Markus Babinsky (Mitte), der hier erfolglos stocherte und einige Male auf der Strafbank Platz nehmen musste, wurden ihrer Favoritenrolle vollends gerecht. Foto: Picturedreams
Nachdem die Höchstadt Alligators am Freitag kurzen Prozess mit dem EV Moosburg gemacht hatten, sah es im Duell mit einem weiteren Kellerkind am Sonntagabend zunächst nicht nach einem erneuten deutlichen Sieg aus. Doch nach einem frühen Rückstand schüttelte sich der Tabellenführer der Eishockey-Bayernliga kurz und zeigte fortan ein Spiel auf ein Tor.


Höchstadter EC - Wanderers Germering 8:1

Zunächst sah es so aus, als könnte Germering den Favoriten ärgern. Die Gäste störten früh, brachten damit den den Spielaufbau der Alligators ordentlich durcheinander und provozierten früh eine Strafe. Die Unterzahl überstand der HEC, doch gerade als Markus Babinsky zurück aufs Eis durfte, traf Becker zum 0:1 (3.). Die Hausherren antworteten mit wütenden Angriffen und schlugen im Powerplay zu, als Jiri Mikesz auf Pass von Daniel Tratz erfolgreich war (5.). Die Gäste kamen nun kaum noch aus ihrer Hälfte, wobei die Aktionen der Alligators noch zu unkoordiniert wirkten und erst gegen Ende des Drittels wieder zielstrebiger wurden. Gäste-Goalie Hauser stand mehrfach im Weg, ehe Martin Vojcak und Daniel Jun sich durch die generischen Reihen spielten und Ales Kreuzer bedienten, der das 2:1 erzielte (16.). Sekunden vor der Sirene war es dann Lukas Lenk, der auf Zuspiel von Tomas Urban das 3:1 markierte (20.).
Im zweiten Abschnitt machten die Aischgründer Ernst, nur Sekunden nach dem Bully erhöhte Vitalij Aab nach Vorarbeit von Vojcak und Michal Petrak auf 4:1 (21.). Der HEC dominierte das Geschehen, und legte nach: Petrak ließ Hauser nach Pass von Vojcak keine Chance (25.), dann setzten Aab und Petrak bei doppelter Überzahl Urban ins Szene, der zum 6:1 einnetzte (27.). Damit war die Entscheidung gefallen und der HEC ließ es wieder etwas ruhiger angehen.
47 Minuten waren gespielt, ehe der Alligators-Anhang erneut jubeln durfte: In Überzahl bereiteten Felix Ribarik und Marc Roth die Bühne für Thilo Grau, der das 7:1 beisteuerte, eine Minute später besorgte Urban mit einer Direktabnahme den 8:1-Endstand, nachdem Petrak das Bully für sich entschieden hatte.


Die Statistik zum Spiel

Höchstadter EC -Wanderers Germering 8:1 (3:1, 3:0, 2:0)

Höchstadter EC: Tor: Schnierstein, Metz; Verteidigung: Stütz/Urban, Vojcak/Babinsky, Ribarik/Roth; Angriff: Aab/Petrak/L. Lenk, Jun/A. Lenk/Kreuzer, Mikesz/Tratz/Grau, Seibel, Seelmann

Germering: Tor: Hauser, Wittmann; Verteidigung: Kreß, Kloppstock, Ravensberg, Götz, Köllner, Sarsok; Angriff: Czaika, N. Rossi, Becker, Fischer, D. Rossi, Pfeil, Sohr, Hermann, Reichel, Winkler

SR: Roland Wittmann, Dominik Beigel, Andreas Feist
Zuschauer: 665

Tore: 0:1 Nicholas Becker (3.), 1:1 Jiri Mikesz (5.), 2:1 Ales Kreuzer (16.), 3:1 Lukas Lenk (20.), 4:1 Vitalij Aab (21.), 5:1 Michal Petrak (25.), 6:1 Urban (27.), 7:1 Thilo Grau (47.), 8:1 Urban (48.)

Strafminuten: 10 + 10 (Babinsky) / 12
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